Leben
Spanien, Spain, Mallorca, balearen, urlaub, Ferien, EU, Platja de Palma, El Arenal , Symbolfoto, Ballermann, Alkohol, Balneario 6 , *** Spain Spain Majorca Balearic Islands Holidays Holidays Platja de Palma El Arenal Iconfoto Ballermann Alcohol Balneario 6

Die Platja de Palma in El Arenal auf Mallorca. Bild: imago stock&people

Drei Lokale am Ballermann wieder offen, weil Wirte die Behörden austricksen

Viele Menschen, die dicht beieinander stehen, trinken, tanzen und feiern. Nach dem Corona-Lockdown öffneten die Lokale an der Schinkenstraße auf der beliebten Insel Mallorca wieder ihre Pforten.

Etliche Corona-Infektionen waren die Folgen. Ende Juli legte die balearische Landesregierung die Schließung der Bier- und Schinkenstraße in Playa de Palma, sowie der Punta Ballena in Magaluf für zwei Monate mit sofortiger Wirkung fest.

Sie hatten genug von den Partys, die am Wochenende dort stattfanden und auf denen einige Touristen alle guten Corona-Vorsätze offenbar im Sangria ertränkten.

Nun sitzen die Ballermann-Urlauber auf dem Trockenen – oder doch nicht? Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, sind das Restaurant "Pancho", das sich im Bierkönig befindet, das "Las Palmeras" sowie das "Deutsche Eck" wieder offen.

Wie geht das? Die Wirte tricksen die Behörden einfach aus. Die Lokale sind lediglich von einem Seiteneingang zu betreten. Diese liegen in der abzweigenden Carrer del Llaüt, eine Straße, die anders als Bier- und Schinkenstraße nicht von dem Schließungsdekret betroffen ist. Die anderen Zugänge wurden blockiert.

Ob die Behörden die Wiedereröffnungen tolerieren werden, ist laut der Zeitung noch unklar. Bereits zur Öffnung des "Panchos" mit dem verlegten Eingang habe sich die Polizei skeptisch geäußert: Ein Sprecher habe erklärt, dass diese Vorgehensweise legal sei, habe aber gesagt: "Bis hier Klarheit herrscht, wird es noch ein wenig dauern. Das zu prüfen, ist eine komplexere Angelegenheit."

(lin)

Exklusiv

15-Kilometer-Regel: Deutsche Bahn wird den "Radius der Zugreisenden" nicht überprüfen

Kaum etwas hat mit Blick auf den verschärften Lockdown in Deutschland so viele Emotionen ausgelöst wie die am Dienstag von der Bundesregierung angekündigte 15-Kilometer-Regel für Regionen mit hohem Corona-Inzidenzwert (nämlich über 200). Diese Einschränkung der Bewegungsfreiheit soll helfen, die Bewegungen im Land zu reduzieren – und damit die Corona-Infektionszahlen weiter herunter zu ringen. So weit, so gut. Stellt sich nur die Frage: Wer soll die Einhaltung eines 15-Kilometer-Radius …

Artikel lesen
Link zum Artikel