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Die ersten Fotos von Royal-Spross Archie sorgten nicht bei allen für Freude montage / imago & twitter

BBC-Moderator wird nach Rassismus-Tweet zu Royal-Baby gefeuert – und schießt weiter

Der Fototermin von Herzogin Meghan, Prinz Harry und ihrem wenige Tage alten Sohnemann Archie am Mittwoch war ein lange ersehntes Event. Dieses nahmen dementsprechend auch viele Internetnutzer zum Anlass für mal mehr, mal weniger witzige Tweets und Memes.

Der vermeintliche "Gag" von BBC-Moderator Danny Baker zum Thema ging allerdings so sehr nach hinten los, dass er dafür mit seinem Job bezahlen musste.

Vor der Veröffentlichung der Fotos des royalen Nachwuchs, hielt Baker es für ziemlich witzig, seine eigene Version des bevorstehenden Geschehnisses zu teilen: Auf dem von ihm geteilten Bild waren ein Mann und eine Frau zu sehen, die mit einem Schimpansen im Anzug Händchen halten.

Der Moderator kommentierte dazu: "Das königliche Baby verlässt das Krankenhaus."

Und auf Twitter alle so:

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https://guh-gifgarden.tumblr.com/post/49107552885

Rassismus-Vorwürfe gegen BBC-Moderator

Da Meghan afroamerikanische Wurzeln hat, warfen viele Kommentatoren Baker Rassismus vor.

Der konnte das aber so gar nicht nachvollziehen:

"Entschuldigt, dass mein Gag-Foto mit dem kleinen Kerl in dem schicken Outfit für Empörung gesorgt hat. Es wäre mir nie eingefallen [dass, das Bild rassistisch wirken könne], weil, nun ja, mein Gehirn keine Krankheit hat."

Danny Baker

Sobald er auf die möglichen Verbindungen hingewiesen worden sei, habe er das Bild gelöscht. Dabei habe er ja eigentlich nur einen Witz über die Königsfamilie machen wollen.

Trotz der Löschung des ursprünglichen Posts bekam er die Rechnung dafür fix serviert:

Am Donnerstag erhielt Baker die Kündigung von BBC – und konnte sich nicht zurückhalten, noch einmal nach zu treten.

"Erst einmal tweeten, dass ich jetzt arbeitslos bin", dachte sich Baker wohl:

Und wie reagiert man am besten auf eine Kündigung eines großen Senders? Wenn es nach dem ehemaligen Radiomoderator geht, mit weiteren erzürnten Tweets.

Er schoss auf Twitter gegen den Sender:

"Der Anruf von BBC 5 Live, in dem sie mich gefeuert haben, war ein Meisterstück der aufgeblasenen Wichtigtuerei. Sie taten so, als ob ich diesen lächerlichen Tweet in Wahrheit ernst gemeint habe (...) bla bla bla. Sie haben mich buchstäblich vor die Pferde geworfen. Ich konnte die Knie der Anzugträger schlottern hören. Scheiß auf die."

Der 61-jährige Brite arbeitete mit Unterbrechungen seit 1989 für die Radioabteilung der BBC. Nun muss er sich wohl einen neuen Job suchen.

(jr)

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