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Penis-Tracker: Warum ihr dieses Gerät lieber nicht nutzen solltet

In der "Sesamstraße" gibt es eine Figur, die heißt Graf Zahl. Graf Zahl wohnt in einem Schloss und zählt alles, was ihm in die Quere kommt: Blumen, Äpfel, Fledermäuse.

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Graf Zahl ist ein wenig perfide und latent neurotisch, aber mit seinem Zahlenzwang vor allem: von vorgestern.

Denn heute müssen wir nicht mehr selber zählen lernen. Wir lassen zählen. Smartphones zählen unsere Kontakte, unsere Likes und unser Schlafverhalten; Fitnesstracker unsere Schritte, unsere Geschwindigkeit, unseren Kalorienverbrauch.

Und nun gibt es sogar ein Gerät, mit dem sich das Freizeitverhalten eures Penis messen lässt.

Ja. Hätten wir auch nicht gedacht, dass Graf Zahl und ein Penis-Tracker mal in einem Text beisammen finden würden, aber wir schreiben halt das Jahr 2019. Und nun gibt es halt einen Graf Zahl des Penis: Ein Tracker, der die Zahl der Stöße beim Sex misst.

Der I.Con-Ring von "British Condoms" (kostet ca. 67 Euro) soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Dabei handelt es sich um einen Ring, der beim Sex um den Schaft des Penis gelegt wird, und der dabei einiges zählen soll: Die Anzahl der verbrannten Kalorien, die Geschwindigkeit der Stöße, die Anzahl der Stöße, die Dauer des Sex.

"Hast du dich schon mal gefragt, wieviele Stöße du ausführst? Wie schnell die sind? [...] Willkommen in der Zukunft der Wearables in eurem Schlafzimmer!"

"British Condoms" über das i.Con

Wir haben ein kurzes Momentchen gebraucht, um diese Nachricht zu verdauen, möchten uns aber jetzt die Zeit nehmen, um euch davor zu warnen.

Denn:

Dr. G-Punkt über den Penis-Mythos

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