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Befolgt ihr diese sieben Regeln, habt ihr einen guten Start in den Tag

Es ist schon schwer genug, sich jeden Morgen aus dem Bett zu quälen. Wir haben hier sieben Ratschläge mit dem der Start in den Tag nur besser werden kann!

Den Masterplan zum Aufstehen gibt es nicht. Aber trotzdem gibt es einige Dinge, die ihr für einen guten Start in den Tag weglassen solltet. Einen von diesen sieben "Fehlern" macht ihr bestimmt auch.

Die Snooze-Taste ist keine gute Idee!

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Nur noch 10 Minuten! Nur noch 5 Minuten! Nur noch 2 Minuten! Nix da! Gleich die Zähne zusammenbeißen und aufstehen ist definitiv gesünder, als sich immer wieder einzulullen. Timothy Morgenthaler erklärte im "Business Insider", dass ihr nach der Snooze Taste wahrscheinlich wieder in den Tiefschlaf fallt. Werdet ihr durch das liebliche Weckerkrächzen dann wieder aufgeweckt, ist das eher traumatisch als erholsam.

Hände weg vom Handy!

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Habt ihr den Kampf gegen das Snooze-Monster gewonnen: Weg mit dem Handy! Erstmal keine Nachrichten lesen oder Mails checken wäre gut. Im seltensten Fall bestehen eure Mails aus Fan-Post und Liebesbekundungen, obwohl wir das unseren Lesern natürlich wünschen. Schaden kann es also nicht, sich erst bei ganzer Aufnahmefähigkeit die Handy-Rechnung durchzulesen.

Macht euch groß! (echt jetzt)

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Totoro macht's vor Bild: giphy

Klingt zwar komisch, ist aber so, würde Peter Lustig jetzt sagen. Beim Aufstehen soll man sich ausgiebig strecken. Das ist nicht nur angenehmen, sondern sorgt laut der Harvard-Psychologin Amy Cuddy auch für ein "gestrecktes" Selbstvertrauen.

Oma wäre stolz auf dich!

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Diese "Regel" kennt ihr bestimmt: "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen" oder "Ordnung ist das halbe Leben". Klingt beides schrecklich, jedenfalls für die meisten, aber Oma hatte schon recht. Morgens das Bett machen hilft.

Nicht nur um den Anschein zu erwecken man hätte endlich was im Griff, nein, es soll sogar die Produktivität erhöhen. Das sagt jedenfalls Pulitzer-Preis-Gewinner Charles Duhigg. In seinem Buch "Die Macht der Angewohnheit" schreibt er, das Bett machen ist eine Schlüssel-Angewohnheit. Oder: Aus einer guten Gewohnheit entsteht eine neue. Ein Versuch tut bestimmt nicht weh.

Kaffee = Leben

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Für alle Kaffeeholics da draußen, der Kraftstoff sollte erst ab 9.30 Uhr getankt werden. Wieso? Das Stresshormon Cortisol macht uns wach und hält uns wach. Vor allem morgens schütten wir Cortisol aus. Fangt ihr zu früh an mit dem Kaffee, produziert euer Körper weniger Cortisol. Dann müsst ihr also mehr Kaffee trinken, um zu kompensieren.

Aufwachen wie Graf Dracula

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Das ist wirklich anstrengend. Vor allem im Winter steht ihr im Dunkeln auf und kommt im Dunkeln nach Hause. Man fühlt sich fast wie ein Vampir. Gegen die Jahreszeiten kann man nichts machen. Aber morgens wenigstens den Lichtschalter anmachen, das geht. So kann sich euer Körper nämlich aufs Aufstehen einstellen. Macht ihr euch ohne Licht fertig, denkt euer Körper womöglich es ist nachts, Schlafenszeit. Schlafexpertin Natalie Dautovic meint, die Dunkelheit fördert euer morgendliches Wohlbefinden sicher nicht.

Routine hilft!

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Wenn ihr euch morgens schon schwierige und möglicherweise verhängnisvolle Fragen stellen müsst, wie zum Beispiel: Was ziehe ich an? Lieber Müsli oder was Gesundes zum Frühstück? Antworte ich jetzt noch auf meine 200 ungelesenen Mails? Am besten stellt ihr euch keine dieser Fragen, plant schon am Vortag, was ihr anziehen wollt und antwortet erst nachher auf die 200 Mails.

Allgemein: Routine hilft! Immer dieselben Abläufe erleichtern einem das Aufstehen. Macht euch Musik oder einen Podcast an. Schaut nach den aktuellen Nachrichten oder redet mit eurer Katze. Erstens lenkt euch das von dem schrecklichen Fakt ab, das ihr jetzt, wirklich jetzt schon aufstehen müsst. Zweitens, hört ihr jeden morgen einen interessanten Podcast, kann das zur entspannten Routine werden und helfen Energie und Gedanken zu sparen.

(joey)

Welche dieser Tipps kanntet ihr noch nicht? Habt ihr Lust einige davon einmal auszuprobieren? Schreibt es in die Kommentare!

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