Leben
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Die Walkuh lag tot im flachen Küstengewässer. screenshot/seame sardinia

Kurz vor Geburt des Babys: Schwangere Pottwal-Mutter stirbt an 22 Kilo Plastik im Bauch

Sie hätte bald ihr Baby zur Welt gebracht. Doch kurz vor der Geburt verstarb eine Pottwalkuh vor Sardinien. Der Körper des toten Meeressäugers wurde vergangene Woche an einem beliebten Touristenort geborgen. Nach einer Obduktion ist klar: Die Wahlkuh hatte 22 Kilo Plastik im Magen, das sie verhungern und verdursten ließ.

Das bestätigten das Italienische Umweltministerium und die Organisation "Seame Sardinia", die diese Bilder postete:

Luca Bittau, der Präsident von "Seame Sardinia", sagte gegenüber CNN, der Magen des sechs Meter langen Tiers sei voll mit menschlichem Abfall gewesen:

"Müllbeutel...Fischernetze, Bänder, Tuben, die Trommel einer Waschmaschine, immer noch erkennbar, mit Markenname und Barcode ... und andere Objekte, die nicht mehr identifizierbar sind."

Luca Bittau, cnn, 1. April 2019

Bittau bestätigte, dass die Walkuh kurz davor stand zu gebären. Das Ungeborene sei bereits in die Geburstposition gerutscht, bevor es an dem Tod seiner Mutter ebenfalls starb.

Italiens Umweltminister Sergio Costa postete ein Bild von der Bergung des toten Wals und sagte:

"Gibt es immer noch Menschen, die denken, dass das kein Problem ist? Für mich ist das, und es hat Priorität."

Costa versprach, dass Italien die Bestimmungen zur Einschränkung von Plastikmüll umsetzen werde.

Immer wieder sterben Meeresbewohner grausam, nachdem sie Kunststoffmüll gefressen haben. Da Plastik nicht zu verdauen ist, die Tiere jedoch keine Nährstoffe durch den Platzverbrauch aufnehmen können, verenden sie schließlich meist an Hunger, Durst und Entkräftung. Bereits im März war ein junger Wal mit 40 Kilo Plastikmüll im Bauch tot auf den Philippinen geborgen worden.

(cnn/seame/h)

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