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Sehen Aliens so aus? Vielleicht nicht, sagt die Astronautin Helen Sharman. Bild: dpa/watson montage

Britische Astronautin äußert wirre Theorie und ist damit nicht allein

Aliens gibt es wirklich. Das sagt jedenfalls Helen Sharman.

Helen wer? Die gute Frau ist Britin – und ihres Zeichens Astronautin. Und nicht nur das. Sie ist sogar die erste Astronautin aus dem Vereinigten Königreich, die jemals in den Orbit flog.

1992 war das. In einem Interview erklärt sie nun, dass es gar keine Zweifel an der Existenz von Außerirdischen geben könne. "Da gibt es keine zwei Meinungen", sagt Sharman.

"Es gibt so viele Milliarden Sterne da draußen im Universum, dass es alle möglichen Sorten von verschiedenen Lebensformen geben muss."

Mit einer weiteren Aussage legt sie dann den Grundstein für ihre Annahme, dass die Aliens bereits mitten unter uns leben könnten. "Bestehen sie wie wir aus Kohlen- und Stickstoff? Vielleicht nicht." Daher sei es möglich, dass sie schon längst da seien. "Und wir können sie einfach nicht sehen."

Nicht die Einzige

Ziemlich mutige Aussagen für eine Naturwissenschaftlerin – Sharman ist Chemikerin. Doch sie ist beileibe nicht die einzige Expertin, die an die Existenz von Außerirdischen glaubt.

Helen Sharman aliens comment. File photo dated 07/09/07 of Dr Helen Sharman, the first British astronaut to go into space, who has said Aliens exist and it is possible they are already here on Earth. Issue date: Sunday January 5, 2020. Speaking to the Observer Magazine, Dr Helen Sharman said:

Helen Sharman glaubt fest an die Existenz von Aliens. Bild: dpa

So hatte 2017 Luis Elizondo, ein ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter, erklärt, es gebe schlagende Beweise dafür, dass wir im All nicht allein seien.
Er hatte ein Programm zur Erforschung möglicher Ufos geleitet. "Wir haben viel gefunden", sagte er seinerzeit über seine Arbeit.

Nachweise für eine Existenz von außerirdischen Lebensformen hat noch nie jemand erbracht.

(om)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bones 09.01.2020 12:34
    Highlight Highlight Es ist wohl eher Unsinn, zu glauben, wir seien alleine im Universum.
    Es gibt Tausende von Galaxien, natürlich hat sich da Leben entwickelt. Diese Lebensformen sehen mit hoher Wahrscheinlichkeit anders aus als wir und atmen vielleicht auch keinen Sauerstoff. Aber "Das Leben findet einen Weg!"
  • Stylish 06.01.2020 18:52
    Highlight Highlight Diese Aussage ist nicht wirr - schon gar nicht unter Naturwissenschaftlern und Astronomen. Sie sollten sich mal mit dem Fermi-Paradoxon beschäftigen.
    Es geht hierbei nicht um Ufo-Gläubige, sondern um Wahrscheinlichkeiten.
  • RoLo43 06.01.2020 18:48
    Highlight Highlight "Leben" ist organische Materie, die sich im Stoffwechsel mit der Umwelt befindet. Entwickelte Lebensformen können diesen Stoffwechselprozess aktiv gestalten. In einer höheren Stufe können solche Lebensformen Handlungen durchführen und miteinander kommunizieren. Höchste Stufen solcher Lebensformen bringen es zu planvollem vorweggedachtem Handeln, also Intelligenz. Es klingt wahrscheinlich, dass sich so etwas im Universum entwickelt hat. Chemische Zusammensetzung, gestalterische Formen und Existenzweisen dieser Spezies werden unsere simplen Vorstellungskräfte überfordern.

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