December 19, 2019, Tokyo, Japan: Japanese multinational video game developer and publisher, Sega seen at a gaming center in Tokyo, Japan. Tokyo Japan PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs197 20191219zabs197068 Copyright: xBudrulxChukrutx

Weniger Plastik, mehr Image. Bild: www.imago-images.de

Sega führt Recycling-Verpackungen ein – auch andere Hersteller setzen auf Nachhaltigkeit

Kennt ihr auch dieses kleine, verstaubte Areal voller Spinnweben im Gaming-Shop eures Vertrauens? Gemeint ist natürlich die Computerspiele-Abteilung, denn die Anzahl derjenigen, die tatsächlich noch physische PC-Spiele im Plastik-Case kaufen, ist klein. Das Gros der Gamer kauft Spiele auf Online-Vertriebsplattformen, zum Beispiel "Steam", wo diese zum Download angeboten werden: Kein Verpackungsmüll, kein Plastik. Der japanische Videospielhersteller Sega setzt dennoch weiterhin auf "echte" Spiele, die man anfassen kann, die sollen künftig aber nachhaltig produziert werden.

Die Verpackungen der neuen Sega-Spiele in Europa werden künftig aus 100 Prozent Recyclingmaterial bestehen, genauso wie das Booklet. Die Herstellung der umweltfreundlichen Polyethylen-Hüllen sei zwar teurer, aber durch das geringere Gewicht würden die Kosten beim Transport wieder ausgeglichen.

Der CEO von Sega-Europe, Gary Dale, sagte:

"Diese Initiative unterstreicht SEGA Europes Engagement, Plastikmüll zu reduzieren und ein umweltfreundliches Geschäftsmodell zu implementieren."

21 der größten Tech- und Gaming-Unternehmen setzen sich nun für den Klimaschutz ein

Viele andere Bereiche in der Games-Industrie sind allerdings noch gar nicht umweltfreundlich. Abgesehen von dem unermesslichen Stromverbrauch, werden natürlich immer noch viele Konsolen-Spiele in Plastik verpackt. Nicht nur Sega setzt im Gaming auf Nachhaltigkeit.

Die Initiative heißt "Playing for the Planet" und mit dabei sind 21 Unternehmen, unter anderem Ubisoft, Sony Interactive Entertainment, Supercell, Microsoft und Twitch.

Mit sogenannten "Green Nudges" ("grüne Schubser") wollen sie die CO2-Emission bis zum Jahr 2030 um 30 Millionen Tonnen reduzieren. Außerdem wollen die 21 Firmen dabei helfen, Millionen von Bäumen zu pflanzen. Die freiwilligen Teilnehmer von "Playing for the Planet" formierten sich am 23. September im UN-Hauptquartier in New York.

Innerhalb der Unternehmen sollen umweltfreundliche Lösungen für Verpackungen, das Energie-Management und Geräte-Recycling gefunden werden.

Mit der "Bau eine bessere Welt"-Aktion über Minecraft, möchte man hier Umweltbewusstsein schaffen.

(joey)

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