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Ikea wird grüner: Unternehmen verzichtet auf Plastikverpackungen

Ikea Shop In Poland Ikea logo is seen on a trolley near the shop in Krakow, Poland on November 20, 2021. Krakow Poland PUBLICATIONxNOTxINxFRA Copyright: xJakubxPorzyckix porzycki-ikeashop211120_npI99
Ikea versucht seit Jahren, nachhaltiger zu werden. Jetzt verabschiedet sich das Unternehmen von Kunststoffverpackungen.Bild: www.imago-images.de / Jakub Porzycki
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Ikea wird grüner: Unternehmen verzichtet auf Plastikverpackungen

25.11.2021, 12:23
Mehr «Nachhaltigkeit»

Nachdem Amazon angekündigt hat, beim Transport auf Plastik weitgehend zu verzichten, zieht nun der schwedische Möbelgigant Ikea nach. Das Unternehmen will ab 2028 keine Produkte mit Kunststoffverpackungen verwenden und schon bis 2025 sollen Kunststoffverpackungen für neue Sortimente ausgelistet sein.

Einer Pressemitteilung zufolge will Ikea "dazu beitragen, Kunststoffabfälle und damit Umweltverschmutzungen zu reduzieren. Zugleich möchte das Unternehmen die Entwicklung innovativer Verpackungslösungen vorantreiben, die vorwiegend aus erneuerbaren und recycelten Materialien bestehen."

Die Menge des in Verpackungen verwendeten Kunststoffs wurde von Ikea bereits in den letzten Jahren reduziert. Nun soll die Umstellung auf erneuerbare oder recycelte Materialien im eigenen Betrieb vorangetrieben und auch ein branchenweites Zeichen gesetzt werden, heißt es in der Mitteilung.

Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Unternehmen

"Der Verzicht auf Kunststoff in Verkaufsverpackungen ist der nächste große Meilenstein auf unserem Weg, Verpackungen nachhaltiger zu machen, die Umweltverschmutzung durch Kunststoff grundsätzlich zu verringern sowie Verpackungen aus erneuerbaren und recycelten Materialien zu entwickeln. Die Umstellung wird in den kommenden Jahren schrittweise erfolgen und der Schwerpunkt wird dabei auf Papier als recycelbarem und erneuerbarem Material liegen", sagt Erik Olsen, Packaging & Identification Manager bei IKEA in Schweden.

Wie Ikea berichtet, werden Kunststoffverpackungen nur dort weiterhin zum Einsatz kommen, wo sie aus Gründen der Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsstandards auch nach 2028 noch nötig sind.

(sb)

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