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Gute Nachrichten: Paris will Autoverkehr im Zentrum weiter einschränken

Arc de Triomphe from the sky, Paris
E-Scooter könnten bald aus der französischen Hauptstadt verbannt werden.Bild: iStockphoto / GlobalP
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Paris will Autoverkehr im Zentrum weiter einschränken

31.03.2023, 11:17
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Im Zentrum von Paris soll der Autoverkehr weiter eingeschränkt werden, damit Bewohner und Touristen ungestörter zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs sein können. Bis Anfang kommenden Jahres werde im Herzen der Hauptstadt eine verkehrsberuhigte Zone geschaffen, in der der Platz für den Autoverkehr drastisch reduziert werde, kündigte Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Donnerstag an.

Der Durchgangsverkehr, der die Hälfte des aktuellen Autoaufkommens im Zentrum ausmache, solle von dort verbannt werden. Erarbeitet werde ein neuer Verkehrskodex, der für mehr Respekt zwischen Auto- und Radfahrern sowie Fußgängern sorgen soll. Im Fokus stehe der Schutz der Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer.

E-Scooter könnten bald verbannt werden

An diesem Sonntag können die Bewohner von Paris zudem darüber abstimmen, ob der Verleih von E-Scootern in der Stadt beibehalten oder abgeschafft werden soll. Drei Vermieter bieten in Paris rund 15.000 E-Scooter an, mit denen Touristen und Einheimische oft recht unvorsichtig unterwegs sind. Es gibt Unfälle und Chaos auf den Bürgersteigen sowie den Ruf nach einem Verbot.

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Die Lizenz für die Vermieter läuft Ende August aus. Paris betrachte den Ausgang der Bürgerbefragung unabhängig von der Beteiligung als bindend, sagte ein Stadtsprecher am Donnerstag.

Verkehrswende in Paris stößt auf Widerstand

Seit Jahren treibt Hidalgo die Verkehrswende in Paris voran. Uferstraßen an der Seine wurden für Autos gesperrt und für Fußgänger zugänglich gemacht. Die Zahl der Radwege wächst, neue Grünflächen werden angelegt und im Stadtgebiet wurde fast überall Tempo 30 eingeführt.

Obwohl der Radverkehr zugenommen hat, stößt die Verkehrswende auch auf Widerstand. Handwerker und Lieferanten etwa klagen, dass sie oft nicht mehr in der Nähe ihrer Kunden parken können. Eine autofeindliche Politik wird Hidalgo etwa von Bewohnern des Umlandes vorgeworfen, das nicht mehr an die Metro angeschlossen ist.

(sb/dpa)

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