Grandmother helping her granddaughter make dough by adding olive oil

"Wenn Oma den Teig nicht knetet, warum hat sie dann Mehl an den Händen? Zumindest nutzt sie mein selbstgemachtes Öl." Bild: Getty Images

Grüner Adventskalender

Selbstgemachte Kräuteröle: Die etwas anderen Geschenke

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Bild: getty-images/watson-montage

Weihnachten rückt näher, die Geschäfte sind weitgehend geschlossen, also bleibt einem theoretisch nur noch Online-Shopping. Natürlich gibt es Wege, den Einkauf im Internet möglichst umweltschonend zu gestalten. Auch Charity-Shopping gibt die Möglichkeit, den Wagen mit Waren zu füllen und nebenbei etwas Gutes zu tun (wie das geht, siehst du hier).

watsons grüner Adventskalender

Ob umweltfreundliche Geschenkverpackungen oder fair gehandelte Christbäume: Im Dezember gibt es von watson jeden Tag einen Tipp, wie ihr nachhaltig durch die Weihnachtszeit kommt – in unserem grünen Adventskalender.

Doch muss es immer etwas Neues sein? Warum Mama und Papa etwas in die Hand drücken, was sie binnen weniger Tage umtauschen? Selbstgemacht ist doch genauso schön. Und nein, damit sind nicht lieblos hingeklatschte Bilder gemeint, die maximal für die Kühlschranktür taugen oder als Platzhalter – im Mülleimer. Stattdessen kannst du etwas machen, mit dem die Beschenkten vielleicht nicht rechnen: leckere Kräuteröle.

Vorteile bieten sie jede Menge. Du kannst für sie wiederverwendbare Glasfläschchen nutzen und die Umwelt schonen, sie halten sich lange und sie sind einfach zuzubereiten. Um dir ein wenig unter die Arme zu greifen, haben wir ein paar Rezepte für dich.

Hagebutten-Rosmarin-Öl

Wer sich nicht zufällig in eine Öl-Manufraktur verirrt, wird kaum wissen, wie viele Öle es neben Sonnenblumen-, Oliven und (wie exotisch) Kokosöl gibt. Hier ein etwas anderes Rezept:

Ritz die Hagebutten der Länge nach ein und gib sie zusammen mit dem Rosmarin in eine Flasche. Anschließend kippst du das Olivenöl über und lässt das Ganze mindestens eine Woche ziehen. Das fertige Öl eignet sich für alle Gemüsegerichte, etwa mit Pilzen und Kartoffeln.

Zitronenöl

Wer mal auf der Toilette ohne Smartphone saß, hat vielleicht mitbekommen, dass in manchen Parfümen und Kosmetika Zitronenöl steckt – was soll man beim Geschäft auch sonst tun, außer Inhaltsstoffe lesen? Es wird dich überraschen, aber auch in der Küche kann es nützlich sein. So machst du es selbst (ist denkbar einfach):

Zunächst reibst du die Schale ab und gibst sie in eine Glasflasche. Achte darauf, nicht zu tief zu reiben, da der weiße Teil der Schale Bitterstoffe enthält. Das Öl würde dann wie Shampoo schmecken. Anschließend kippst du Rapsöl auf den Abrieb und lässt das Ganze ein paar Wochen ziehen. Wenn du mit dem Öl kochst, kannst du etwa helle Saucen mit ihm verfeinern. Ein paar Tropfen in deinem Wasser geben ihm zudem einen frischen Geschmack. Zuletzt kannst du auch Kuchenteige mit ihm verfeinern.

Chiliöl

Zuletzt noch der Allrounder. Chilliöl funktioniert in vielen Gerichten, ist einfach herzustellen und hat...nein, wir sparen uns an dieser Stelle Wörter wie Pfiff. Viel brauchst du für die Zubereitung nicht:

Es gibt zwei Varianten, das Öl zuzubereiten. Für die erste, schärfere wäschst du die Chilischoten, schneidest sie in kleine Stücke und gibst sie in eine Flasche. Die Stiele entfernst du vorher. Nun kippst du das Olivenöl drauf und lässt das Ganze für mindestens eine Woche ziehen.

Bei der zweiten bekommst du ein etwas milderes Öl, außerdem kannst du es so sofort verwenden. Gib das Olivenöl in eine Pfanne und brate die Chilistücke darin an. Das fertige Öl kannst du darauf umfüllen und nach Bedarf nutzen. Es eignet sich für Pizza, Tomatensoßen oder auch Salate. Guten!

(tkr)

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