Trotz der Aufschrift "Bitte keine Reklame", sind viele Briefkästen überfüllt mit Werbung.
Trotz der Aufschrift "Bitte keine Reklame", sind viele Briefkästen überfüllt mit Werbung.Bild: www.imago-images.de / fotototo
Gute Nachricht

Gegen unnötigen Papierverbrauch: Schweizer Unternehmen bietet "Postwurfsendung" per SMS an

22.11.2021, 10:07

Postwurfsendungen zählen nach wie vor zu den beliebtesten Marketinginstrumenten. Das spiegelt sich auch im jährlichen Papierverbrauch wider: In Österreich liegt er der Umweltberatung zufolge bei 275 kg pro Person. Davon sind bis zu 100 kg pro Jahr Postwurfsendungen.

In Deutschland sind die Werte ähnlich – der Pro-Kopf-Verbrauch betrug laut WWF im Jahr 2019 stolze 227 kg, auch hier entfällt rund ein Drittel auf unerwünschte Werbung. Der Großteil davon landet ungelesen im Altpapier und bei jenen, die tatsächlich gelesen werden, lässt sich der Rücklauf bestenfalls schätzen, aber nie konkret beziffern.

Eine Alternative für Unternehmen ist die automatisierte Business-SMS von SMSup. Im Vergleich zu den klassischen Postwurfsendungen ist sie umweltfreundlicher und auch günstiger für die Unternehmen.

Postwurfsendungen sind echte Klimasünder

Jedes einzelne Flugblatt verbraucht wertvolle Ressourcen. Allein für die Rohstoffgewinnung werden große Mengen an Holz und Wasser benötigt und die eingesetzten Chemikalien belasten zusätzlich das Abwasser. Auch der Versand von Postwurfsendungen belastet Umwelt und Klima: Für die Verteilung eines einzigen Flugblattes werden 10,22 g CO2 freigesetzt.

"Bitte keine Werbung" – diese Sticker zieren immer mehr Postkästen. Konsumenten reagieren zunehmend negativ auf unerwünschte Werbung, da sie einerseits den Umweltaspekt im Blick haben und sich andererseits vermehrt online über Angebote und Produkte informieren. Die tägliche Papierflut wird somit als überflüssig und belästigend empfunden. Knapp 30 Prozent der Menschen im DACH-Gebiet verweigern inzwischen Postwurfsendungen.

Der Schweizer SMS-Dienstleister SMSup bietet Unternehmen eine umweltfreundlichere (0,014 Gramm CO pro versendete SMS) Alternative an. Unternehmen können mit der anwenderfreundlichen, intuitiven SMS-Plattform ganz einfach Terminerinnerungen, Benachrichtigungen, Marketing-SMS und 2FA-SMS versenden und ihr Kundenkonto per Mausklick mit ihrem Google- oder Outlook-Kalender verknüpfen.

(sb/afp)

Mit Doppelbudget gegen den Klimawandel: Wien investiert 2,8 Milliarden in Klimamaßnahmen

Zum Ende jeden Jahres stehen in den Städten und Ländern die Budgetverhandlungen für das kommende Jahr an. Für Wien werden diesmal gleich Gelder für die nächsten zwei Jahre veranschlagt. Vom Gemeinderat der Stadt werden zur Zeit die Beträge für 2022/23 debattiert. Im letzten Jahr nutzte die Stadt laut eigenen Angaben fast eine Milliarde Euro der 15,1 Milliarden zur Verfügung stehenden Gelder für den Klimaschutz. Dieser Wert soll für die Budgetierung der kommenden zwei Jahre mehr als verdoppelt werden. Damit plant Wien nun 2,8 Milliarden Euro für den Klimaschutz ein.

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