Zeigen was es heißt, für das Klima aktiv zu sein: Der preisgekrönte ARD-Dokumentarfilm über FFF, "Aufschrei der Jugend", kommt jetzt in neuer Version in die Kinos.
Zeigen was es heißt, für das Klima aktiv zu sein: Der preisgekrönte ARD-Dokumentarfilm über FFF, "Aufschrei der Jugend", kommt jetzt in neuer Version in die Kinos. Bild: iStockphoto / DisobeyArt
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Fridays for Future gibt es jetzt im Kino: Ein Film über den "Aufschrei der Jugend"

27.10.2021, 12:33

Die Nachhaltigkeit hält in den Kinos Einzug – nicht unbedingt in den klimatisierten Sälen, aber thematisch auf der Leinwand. "Ein Aufschrei der Jugend – Fridays for Future inside" heißt der Film, der Einblicke in das Leben und Schaffen zahlreicher Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten von Fridays for Future gibt. Kinostart ist am Donnerstag, 28. Oktober.

Der Titel "Ein Aufschrei der Jugend – Fridays for Future inside" drückt bereits aus, dass der Film die FFF-Geschichte nah an den Aktivistinnen und Aktivisten der Klimabewegung erzählt. Regisseurin Kathrin Pitterling hat die Menschen, die regelmäßig an den Freitagen für das Klima auf die Straße gehen, über mehrere Monate hinweg begleitet.

Ein Appell, der parallel zum Start der Weltklimakonferenz in die Welt hinaus geht

Es ist ein intimer Einblick in Arbeitsweisen und Strukturen der teilnehmenden Aktivistinnen und Aktivisten. Der Fokus liegt hierbei nicht ausschließlich auf prominenteren Gesichtern, die die Bewegung von FFF in Deutschland verkörpern. Neben Luisa Neubauer und Clara Mayer treten auch weniger bekannte Teilnehmende vor die Kamera und berichten von ihren Eindrücken, ihren Erfahrungen und ihrem Handeln.

Während der Corona-Pandemie haben Unternehmen und Gesellschaften betont, neben den finanziellen Sorgen keine Zeit für nachhaltige Gedanken zu haben. Der Film will dieser Ausrede das Statement entgegensetzen, dass Nachhaltigkeit und der Einsatz für das Klima auch während der Pandemie funktionieren.

Im Klima-Aktivismus stecken Zeit und Arbeit – insbesondere, wenn alles basisdemokratisch abgestimmt wird, wie bei FFF. Jede soll mitreden dürfen, jeder soll gehört werden. Das zeigt der Film eindrücklich. Klar wird dabei auch die Haltung der beteiligten Menschen: Wenn am Ende für ein gemeinsames Ziel gekämpft wird und Pläne gemeinschaftlich umgesetzt werden, dann hat sich der Aufwand gelohnt. Pünktlich zum Start der der 26. Weltklimakonferenz kommt die preisgekrönte ARD-Doku als Director's Cut in die Kinos.

(lmk)

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