Ein neues Abfallgesetz regelt künftig das Rauchen an den Stränden Spaniens.
Ein neues Abfallgesetz regelt künftig das Rauchen an den Stränden Spaniens. Bild: dpa / Clara Margais
Gute Nachricht

Spanien will Rauchverbot an allen Stränden

28.12.2021, 11:48

Unfreiwillige Rauchentwöhnung? Ein neues Abfallgesetz in Spanien regelt den Konsum von Zigaretten und anderem Tabak am Strand. Mit der Verordnung werden lokale Behörden dazu aufgefordert, die Strände zur rauchfreien Zone zu machen. Wer sich dann widersetzt, kann mit einer Strafe von bis zu 2000 Euro rechnen, wie das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) berichtet.

Die Forderung kam demnach aus der Bevölkerung – mehr als 283.000 Menschen hatten sich mithilfe einer Petition an die spanische Regierung gewandt. In Europa gibt es sonst bislang kein Land, in dem Strände rauchfrei sind.

Bereits jetzt gelten strenge Regeln in Spanien

Spanien hat bereits eines der strengsten Rauchergesetze weltweit. Seit 2021 ist das Rauchen in Innenräumen komplett verboten, auf den Kanaren oder auf Mallorca gilt bereits jetzt ein Rauchverbot am Strand. Mit der Verordnung könnte dies nun ausgeweitet werden: Kommunen können in ganz Spanien Rauchverbots-Zonen ausweisen.

Das wäre nicht nur für die Gesundheit besser, sondern auch für die Umwelt. Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass jährlich rund 4,5 Billionen Kippen weltweit in der Natur landen. Von 2011 bis 2018 waren Zigarettenstummel laut der Meeresschutzorganisation Ocean Conservancy das am häufigsten gefundene Gut am Strand. Nicht nur der in Zigarettenfiltern enthaltene Kunststoff schadet dabei der Umwelt, sondern auch die bis zu 7000 giftigen und in Zigaretten enthaltenen Stoffe. So kann ein Zigarettenstummel laut dem Naturschutzbund (Nabu) bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen.

(joe/rnd)

Kunsthochschule SRH Berlin University of Applied Sciences und Pepsi Max rufen zu Nachhaltigkeits-Wettbewerb auf

Achtlos weggeworfene Kaffeebecher, Plastiktüten oder Bonbonpapiere: Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind nachhaltige Verpackungen essentiell. Zu dem Schluss jedenfalls ist der Konzern PepsiCo gekommen, der seine Getränkeflaschen 100 Tage früher als geplant auf recyceltes PET umgestellt hat. Dass es in puncto nachhaltiger Verpackungen mehr als nur eine Lösung gibt, davon ist die Marke Pepsi Max überzeugt und ruft gemeinsam mit der Kunsthochschule SRH Berlin University of Applied Sciences zu einem Plakat-Wettbewerb auf.

Zur Story