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Neuer "Batteriepass" soll umweltverträgliche Herstellung von E-Auto-Batterien garantieren.Bild: iStockphoto / Дмитрий Ларичев
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Herstellung von Batterien für E-Autos soll umweltverträglicher werden

30.04.2022, 13:31

Batterien für Elektroautos sollen künftig umweltverträglicher hergestellt werden – dieses Ziel hat ein neuer "Batteriepass". Der Pass soll dafür Informationen entlang des gesamten Lebenszyklus einer Batterie bündeln, von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling. Außerdem soll er dazu beitragen, Bedingungen etwa bei der Rohstoffgewinnung von Kobalt oder Lithium zu verbessern.

Rohstoffe wie Kobalt würden zum Teil unter sozialen und ökologischen Bedingungen gefördert, die mit verheerenden Folgen für Menschen und Natur einhergingen, sagte Michael Kellner (Grüne), Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschafts- und Klimaministerium, am Montag in Berlin.

Der Batteriepass soll transparent machen, woher die einzelnen Rohstoffe kommen und unter welchen Bedingungen sie gefördert werden, so Kellner. Ziel sei es zudem, sich durch das Recycling weniger abhängig von der Rohstoffgewinnung zu machen.

8,2 Millionen Euro werden bereitgestellt

Schon jetzt sind E-Autos klimafreundlicher als Verbrenner, der größte Teil der verbleibenden Herausforderungen steckt allerdings in der Batterie. Das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium fördert die Entwicklung des "digitalen Produktpasses" für Batterien daher mit 8,2 Millionen Euro. Die Summe geht an ein Konsortium aus mehreren Firmen, darunter die Autohersteller VW und BMW sowie an den Chemiekonzern BASF.

Nachhaltige Batterien seien entscheidend für eine erfolgreiche Energie- und Verkehrswende, die sich an hohen Umwelt- und Sozialstandards orientiere, so Kellner. Der Batteriepass solle die Anforderungen der kommenden EU-Batterie-Regulierung erfüllen, die derzeit innerhalb der EU noch abgestimmt wird.

Geplant ist, dass diese ab 2026 für alle neu angeschafften Batterien in Fahrzeugen, stationären Speichern und größeren Industriebatterien in Deutschland und Europa verpflichtend wird. Die Richtlinie sieht laut Ministerium unter anderem vor, dass der "CO₂-Fußabdruck" von Batterien für Elektrofahrzeuge sowie Industriebatterien ausgewiesen und schrittweise immer weiter verringert wird.

(sb/dpa-afxp)

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