Ein ausgewachsener Seeadler ist am großen gelben Schnabel, dem hellen Kopf und weißen Schwanzfedern zu erkennen.
Ein ausgewachsener Seeadler ist am großen gelben Schnabel, dem hellen Kopf und weißen Schwanzfedern zu erkennen.Bild: iStockphoto / AGD Beukhof
Gute Nachricht

Erfolg im Artenschutz: Der Seeadler ist zurück in Österreich

13.01.2022, 11:57

Mehr als 20 Jahre hat es an Bemühungen im Artenschutz gebraucht, doch nun sieht man endlich einen Erfolg: die Population des Seeadlers in Österreich hat sich stabilisiert. Der Seeadler ist einer größten und bekanntesten Greifvögel Mitteleuropas. Die Art wurde in Mittel- und Westeuropa durch menschliche Verfolgung und indirekt durch die Vergiftung durch Insektizide fast ausgerottet. So galt der Seeadler auch in Österreich bereits als ausgestorben.

Doch ebenso wie sich der Bestand an Seeadler seit den 1980er-Jahren in einigen Teilen Europas wieder langsam erhöht hat, wurden nun auch in Niederösterreich, nahe der Grenze zur Slowakei, Jungvögel der Art gesichtet, die als ausgerottet galt. Laut einem aktuellen WWF-Bericht stabilisiert sich die Anzahl der Seeadler inzwischen stetig.

"Die Rückkehr der Seeadler ist eine absolute Erfolgsgeschichte im heimischen Naturschutz. Durch länderübergreifende Maßnahmen und viel Engagement findet eine ehemals ausgerottete Art wieder eine Heimat in Österreich."
Geschäftsführerin des WWF Österreich Andrea Johanides

WWF zeigt sich zuversichtlich zur erholten Population der Greifvögel

Die Geschäftsführerin des WWF Österreich, Andrea Johanides, äußert sich gegenüber dem online-Magazin trendingtopics zuversichtlich. Nach den neuesten Ergebnissen, seien inzwischen wieder 44 Brutpaare des Seeadlers in Österreich heimisch. Die Wahl der Greifvögel an Brutplätzen fielen dabei vor allem auf intakte und ruhige Naturlandschaften, da die Tiere extrem scheu seien. "Dort finden sie Fische und Wasservögel für den Nahrungserwerb“, erklärt Christian Pichler, der Projektleiter des WWF-Schutzprogramm.

"Die mächtigen Horstbäume in abgeschiedenen Waldbereichen sind optimal für die Brut. Von dort erobern die Jungvögel weite Teile Europas, bevor sie oft zur eigenen Brut in die Heimat zurückkehren", erklärt Pichler. Die jungen Adler fliegen unter anderem nach Lettland, Dänemark, Kroatien und Belarus.

(lmk)

Kunsthochschule SRH Berlin University of Applied Sciences und Pepsi Max rufen zu Nachhaltigkeits-Wettbewerb auf

Achtlos weggeworfene Kaffeebecher, Plastiktüten oder Bonbonpapiere: Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind nachhaltige Verpackungen essentiell. Zu dem Schluss jedenfalls ist der Konzern PepsiCo gekommen, der seine Getränkeflaschen 100 Tage früher als geplant auf recyceltes PET umgestellt hat. Dass es in puncto nachhaltiger Verpackungen mehr als nur eine Lösung gibt, davon ist die Marke Pepsi Max überzeugt und ruft gemeinsam mit der Kunsthochschule SRH Berlin University of Applied Sciences zu einem Plakat-Wettbewerb auf.

Zur Story