Fast-Food-Genuss mit besserem Gewissen gegenüber der Umwelt (Symbolbild).
Fast-Food-Genuss mit besserem Gewissen gegenüber der Umwelt (Symbolbild). Bild: www.imago-images.de / Olga Vila
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Vegane Fast-Food-Kette kommt nach Deutschland

06.11.2021, 13:1906.11.2021, 16:38

Die "Vegan Junk Food Bar" gibt es seit 2017. Gestartet ist die Fast-Food-Kette, die nur vegane Produkte anbietet, mit vier Läden in den Niederlanden. Das Unternehmen will zeigen, dass Genuss auch ohne Fleischkonsum möglich ist. Punkten will sie mit bunten Saucen, rosa Burgern und Pommes in Regenbogenwellen-Form. Dazu sollen die Läden im hippen Graffiti-Stil zeigen, dass öko auch trendy geht.

„Wir lieben den Planeten und sind der festen Überzeugung, dass ein nachhaltiger Lebensstil auf pflanzlicher Basis die einzige ethische Option ist“, lautet das Motto auf ihrer Website. Nachdem die Läden in den Niederlanden gut liefen, wurde 2020 ein weiterer Store in der spanischen Stadt Barcelona eröffnet.

Fleisch und Fisch in veganen Variationen

Nun kommt die Kette mit der ersten Filiale in Deutschland nach Köln. Die Inlays der Burger bestehen aus veganem Hühnchen oder Bacon. Was geschmacklich an Fleisch und Fisch bevorzugt wird, soll hier nicht verloren gehen – jedoch ohne dabei der Umwelt und den Tieren zu schaden.

So interessant das Konzept des nachhaltigen und umweltbewussten Fast-Foods jedoch auch ist, bleibt weiterhin zu beachten, dass auch vegane Fertigprodukte viele Konservierungs- und Farbstoffe enthalten. Diese bleiben bei der "Vegan Junk Food Bar" nicht aus. Hier achten andere Labels bereits mehr darauf, mit natürlichen Farben zu arbeiten, wie etwa mit dem Saft von Rote-Bete, Karotten oder roter Paprika.

(lmk)

Zehntausende Corona-Neuinfektionen pro Tag: Doch was wird aus dem Silvester-Feuerwerk in Hamburg, Köln, München und anderen Großstädten?

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht – das ist die Eilmeldung, die seit Wochen tagtäglich durch die Medien geht. Auch wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen, die die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut gemeldet haben, an diesem Donnerstag den dritten Tag in Folge gesunken sind, liegt die Inzidenz noch immer bei 439,2. Zum Vergleich: Am 22. Dezember 2020 lag sie bei 197,6, dem damaligen Höchststand. Damals hatten sich Politikerinnen und Politiker dazu entschieden, Silvesterfeuerwerke bundesweit abzusagen – um die Intensivstationen nicht zusätzlich mit Verletzten zu belasten.

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