Little boy observes a honeybee on a flower through a magnifying glass.

Eine Stunde lang sollen alle Insekten erfasst werden, die uns vor die Lupe kommen. Bild: E+ / martinwimmer

Gute Nachricht

Was krabbelt im Garten? Nabu ruft zum Insektenzählen auf

Was in deinem Garten, im nahegelegenen Park oder im Wald so alles krabbelt, solltest du in den kommenden Tagen besonders aufmerksam beobachten: Naturliebhaber sind von diesem Freitag an zur Teilnahme an der zweiten Insektenzählung des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) in diesem Sommer aufgerufen. Es geht darum, in der Zeit bis zum 9. August eine Stunde lang alle Sechsbeiner zu zählen und zu erfassen, teilte der Nabu mit.

"Am besten zählt es sich an einem warmen, sonnigen Tag draußen." Auf lange Sicht sollen die jährlich beim "Insektensommer" erhobenen Daten helfen, die Entwicklung der Insektenwelt besser zu verstehen.

Mit der Aktion will der Nabu auch auf die Bedeutung der Insekten für den Menschen und auf die Gefährdung vieler Arten hinweisen. Beispiel Schmetterlinge: Mindestens 60 Schmetterlingsarten seien in Deutschland ausgestorben, erklärt der Nabu unter Berufung auf das Bundesamt für Naturschutz. 494 weitere Arten sind demnach vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet.

Steinhummel gewann erste Zählung

Auch Menschen, die sich nicht so gut mit Insekten auskennen, können mitmachen: Der Nabu stellt im Internet eine Reihe von Materialien zur Verfügung, zum Beispiel eine Zählhilfe mit häufigen Arten zum Ausdrucken und Bestimmungshilfen ("Insektentrainer").

Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Nabu-Angaben mehr als 16.000 Menschen an der Aktion. In einem ersten Durchlauf im Juni 2020 zählten Teilnehmer am häufigsten die Steinhummel.

(ftk/dpa)

Gute Nachricht

Leiser und vogelfreundlicher: Startup entwickelt flügellose Windräder

Windräder sind eine super Sache, um klimafreundlichen Strom zu produzieren, da sind sich inzwischen eigentlich alle einig. Sobald es tatsächlich darum geht, ein Windrad zu bauen, ist der Protest von Anwohnern aber nicht selten groß. Die Rotorblätter seien zu laut, würfen zu viel Schatten, massakrierten Vögel und Fledermäuse, heißt es dann.

Ein Prototyp des spanischen Startups Vortex Bladeless könnte solchen Kritikern aber im wahrsten Sinne des Wortes den Wind aus den Segeln nehmen. Denn das …

Artikel lesen
Link zum Artikel