Bild

Die Sahelzone ist eine Region in Afrika, die besonders vom Klimawandel betroffen ist. Bild: Stone RF / Timothy Allen

Gute Nachricht

Tausende Kilometer Bäume pflanzen: Klimagipfel will Milliarden für Sahara-Projekt

Die internationale Gemeinschaft will das Umweltprojekt Große Grüne Mauer der Sahara mit Milliarden-Investitionen voranbringen. "Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens ein Drittel der benötigten Mittel für dieses ambitionierte Projekt zu mobilisieren", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei einer Veranstaltung im Rahmen des Klimagipfel "One Planet Summit" am Montag in Paris.

"Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir dies und sogar noch mehr erreicht haben", so Macron weiter, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Im Vorhinein hatte es aus Élyséekreisen geheißen, dass für die Initiative rund zehn Milliarden Euro zusammenkommen sollen.

Tausende Kilometer Bäume wie ein grünes Band in der Sahelzone gepflanzt

Bei dem Projekt der Grünen Mauer sollen über Tausende Kilometer Bäume wie ein grünes Band in der Sahelzone gepflanzt werden. Dies soll die Ausbreitung der Sahara und somit der Wüstenbildung stoppen. Damit soll auch gegen Hungersnöte und Dürre in der Region gekämpft werden.

Die Sahelzone ist eine Region in Afrika, die besonders vom Klimawandel betroffen ist. Dies bringt zahlreiche Konflikte mit sich, weshalb viele Menschen aus den Regionen fliehen.

"Wie Sie wissen, setzt sich Frankreich sehr für die Sicherheit und Stabilität dieser Region ein", sagte Macron. Diese Sicherheit sei aber nicht nachhaltig, wenn den Menschen in der Region keine Zukunft geboten werde. Deshalb müssten auch Arbeitsplatze geschaffen werden und sichergestellt sein, dass die Menschen in der Region genügend zu essen hätten. "Die Vertreibung der Bevölkerung, die Krisen und (...) die Pandemie haben das, was der Terrorismus der ganzen Region angetan hat, noch verschlimmert."

Der "One Planet Summit" war von Frankreich, der Weltbank und den Vereinten Nationen ins Leben gerufen worden - bisher gab es Treffen in Paris 2017, New York 2018 und Nairobi 2019. Ziel ist es, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu beschleunigen und mehr Investitionen in den Klimaschutz zu fördern.

(hau/dpa)

Gute Nachricht

Statt aus Erdöl: Forscher entwickeln Bio-Plastik aus Bakterien

Die Erde ist geradezu verseucht von Plastikmüll – trotzdem wird immer weiter Kunststoff produziert, pro Jahr sind es derzeit ungefähr 370 Millionen Tonnen. Dass das nicht so weitergehen kann, ist klar. Forscher arbeiten deshalb auf Hochtouren an verschiedenen Möglichkeiten, Plastik zu ersetzen oder nachhaltige Alternativen zu dem umweltschädlichen Erdöl zu finden, das seine Grundlage darstellt.

Mikrobiologen der Universität Tübingen ist das jetzt gelungen, denn sie haben Bakterien derart …

Artikel lesen
Link zum Artikel