20.01.2023, Baden-Württemberg, Ittenhausen: Ein Lastwagen ist bei starkem Schneefall auf der L275 auf der Schwäbischen Alb unterwegs. Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Der Winter bricht über Deutschland herein und bringt vielerorts Schneechaos mit sich.Bild: dpa / Thomas Warnack
Klima & Umwelt

Wetter in Deutschland: Hoher Schnee bis Februar? Dieses Winter-Chaos droht

22.01.2023, 16:21

Nach dem viel zu warmen Start in das neue Jahr, schlittern wir diese Woche geradezu in den Hochwinter hinein: Sonne, Nebel, Schnee, Glätte und Regen bei winterlich frostigen Temperaturen wechseln sich ab.

"Da kommt ja wirklich vereinzelt die ganz große Schneeschütte auf Deutschland zu", warnt auch der Diplom-Meteorologe Dominik Jung in einem Youtube-Video von "wetter.net".

Welches Wetter erwartet uns im Detail in den kommenden Tagen? Wir werfen einen Blick auf die Prognosen der Expert:innen.

Wetter in Deutschland: Kräftige Schneefälle in vielen Regionen

Der Samstag startet laut "Wetter.de" mit einem sich vorübergehend durchsetzendem hohen Luftdruck, der aber im Laufe des Tages von einem Osteuropatief gestört wird. Für unser Wetter bedeutet das, dass der Tag "freundlich und trocken" startet.

Schon im Laufe des Vormittags ziehen aber viele Wolken von Ost nach West durch und bringen Schneefälle und Glättegefahr mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet, dass dieses großflächig für teils kräftige Schneefälle sorgt.

Die Temperaturen erreichen minus 3 Grad im Allgäu und 4 Grad entlang der Elbe, wie "wetter.net" schreibt.

Der Sonntag hat besonders im Osten Deutschlands einiges an Neuschnee zu bieten. Aber auch im Süden bis hin zur westlichen Mitte soll es im Laufe des Tages zu schneien beginnen. Lediglich im Nordwesten bleibt es bei Sonnenschein freundlich.

Achtung: Glätte durch gefrierende Nässe

In der Nacht zu Montag schwächen die Schneefälle im Westen und Südwesten langsam ab. Gegen Morgen drohen im Grenzbereich zu den Polen neue Schnee- oder Schneeregenschauer bei Temperaturen zwischen -1 und -8 Grad. Frostfrei bleibt es nur direkt an der Küste. Für überall sonst gilt ein Vorsichtsgebot – durch Schnee und gefrierende Nässe könnte es auf Straßen und Wegen sehr glatt werden.

Bis zu 60 cm Schnee möglich

"Wir sehen zum Teil Schneemengen bis Anfang Februar bis zu 60 Zentimeter in den deutschen Mittelgebirgen", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung weiter auf Youtube.

Die durchschnittliche Temperatur im Januar liegt derzeit bei 5,8 Grad – das sind 6,8 Grad über dem Klimamittel. Doch diese Zahl schrumpft Jung zufolge von Tag zu Tag, denn: es wird immer kälter.

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