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Wetter in Deutschland: Nach mildem Februar – kommt jetzt der März-Winter?

Mildes Februarwetter lockt die Menschen überall in Deutschland nach draußen.
Mildes Februarwetter lockt die Menschen überall in Deutschland nach draußen. bild: getty images / monkeybusinessimages
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Wetter in Deutschland beruhigt sich: Temperaturen weiterhin viel zu hoch

24.02.2024, 08:03
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Uns erwartet am Wochenende die sprichwörtliche Ruhe nach dem Sturm. Denn Sturm Wencke, der in einigen Teilen Deutschlands für Orkanböen bis 130 Kilometer pro Stunde gesorgt hat, hat sich wieder beruhigt.

Die kommenden Tage wird das Wetter entspannter und auf der Rückseite des Sturms auch etwas kühler. Von einem richtigen Wintereinbruch aber ist, trotz stellenweisem Frost und Schnee-Chance in Höhenlagen, weit und breit nichts zu sehen: Ein Märzwinter ist in den ersten Monatstagen somit eher unwahrscheinlich.

Welche Temperaturen uns diese Woche und am Wochenende aber im Detail erwarten, erfahrt ihr hier. Wir werfen einen Blick auf die Prognosen der Expert:innen.

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Das Wochenend-Wetter: Schnee auf dem Berg, mild im Rest Deutschland

Wer den Winter ganz schrecklich vermisst, kann am Wochenende sogar einige Schneeflocken sehen. Allerdings muss er oder sie sich dafür auch ins Zeug legen. Wer laut wetter.de am Samstag und Sonntag in höheren Lagen im Mittelgebirge oder den Alpen ab 800 bis 900 Metern unterwegs ist, könnte etwas Schneefall erleben. Weiß bleibt es aber nur punktuell in den Bergen, im Rest Deutschland wird es nicht sehr winterlich.

Der Samstag startet ansonsten für die Deutschen, die nicht auf dem Berg wohnen, etwas kühler mit vielen Wolken, jedoch kaum Regen. Denn hinter dem Sturmtief Wenke, das milden Wind aus Südwesten mitgebracht hatte, zieht nun kältere Meeresluft nach Deutschland. Für den Februar sind diese Temperaturen jedoch immer noch sehr hoch: Vereinzelt und eher im Osten Deutschlands zeigt sich die Sonne bei Temperaturen zwischen 6 Grad im Westen und maximal 11 Grad Richtung Berlin.

Auch der Sonntag wird laut den Experten von wetter.net eher mild. Das Wetter erreicht Temperaturen zwischen 6 und 10 Grad. Jedoch ziehen von Westen her einige dicke Regenwolken auf und bringen Niederschlag und frischen Wind. Im Süden können die Menschen mit etwas Glück jedoch strahlenden Sonnenschein erwarten.

Die neue Woche startet mit Regen

Der Montag startet durchwachsen in die neue Woche: Die Regenwolken aus Westen bleiben uns erhalten, die Temperaturen bleiben ungefähr gleich, mit Werten zwischen 6 Grad und 12 Grad. Die Sonne zeigt sich fast nirgends mehr im Land, im Nordwesten wird es mit 6 bis 9 Grad am kühlsten.

In Süddeutschland wird es mit Temperaturen zwischen 10 und 12 Grad jedoch immer noch sehr mild. Es bleibt also ein ungewöhnlich milder Februar, wie die Meteorolog:innen vorausgesagt und die Klimaforscher:innen gewarnt haben.

Märzvorschau: Etwas kühler, jedoch weiterhin zu warm

Auch die nächsten Tage wird das Wetter ruhig weitergehen, mit einem Sonne-Wolken-Mix und ähnlichen Temperaturen wie am Wochenende. Ein "Märzwinter ist bis zum 9. März offenbar überhaupt kein Thema", prognostiziert der Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Stattdessen erwarten die Expert:innen einen "leicht zu milden März" mit 0,5 bis 1 Grad über dem neuen Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020.

Beim Blick Richtung Osteuropa färbt sich die Wetterkarte jedoch bedrohlich ein: Sie reicht von Orangetönen in Polen bis hin zu leuchtendem Rot in Russland. Dort wird die erwartete Temperaturabweichung für den März offenbar extrem hoch bei einer erhöhten Durchschnittstemperatur zwischen 1 und 3 Grad über dem neuen Klimamittel. Es ist somit auch global viel zu warm, was eine unmittelbare Folge der Klimakrise ist.

Mehr als Luftreiniger: Wälder können auch Mikroplastik speichern

Rund ein Drittel der gesamten Erdoberfläche besteht aus Wald. Warum er für uns eine wichtige Lebensgrundlage darstellt, liegt auf der Hand: Bäume erzeugen Sauerstoff, den wir atmen. Ohne diesen wäre ein Leben für uns auf der Erde unmöglich.

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