Nachhaltigkeit
Bildnummer: 52006058  Datum: 31.07.2007  Copyright: imago/Xinhua
Dorfbewohner geht mit Wassereimern über den ausgetrockneten Boden von Wangzhai - PUBLICATIONxNOTxINxCHN , Personen; 2007, Wangzhai , Trockenheit, Trockenperiode, Dürreperiode, Dürre, Mann, Eimer, Wassereimer, Wasser, holen Wasserknappheit, Riss, Risse, rissig, rissiger, rissige, Erde, tragen, Einheimischer, Einheimische, trocken, trockener, trockene , ausgetrocknet, verdorrte, verdorrter, verdorrt; , quer, Kbdig, Einzelbild, close, China,  , Boden, Oekologie, o0 Wetter

Im Vergleich zur vorindustriellen Zeit hat sich das Klima auf der Erde bereits um ein Grad aufgewärmt – mit dramatischen Folgen. bild: imago/xinhua

"Race to zero" startet am Weltumwelttag: So will die UN die Erderhitzung stoppen

Wirbelstürme, Waldbrände, schmelzende Gletscher: Die Erde wärmt sich in Folge des Klimawandels immer weiter auf. Um dem entgegenzusteuern startet das Klimasekretariat der Vereinten Nationen zum Weltumwelttag am heutigen Freitag eine neue Initiative im Kampf gegen die Erderhitzung. Die Kampagne steht unter dem Motto "Race to Zero" – gemeint ist damit das Ziel, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase wie Kohlendioxid möglichst auf null zu senken.

Inzwischen haben sich knapp 1000 Unternehmen, 458 Städte, 24 Bundesstaaten und Regionen, 500 Universitäten und 36 Großinvestoren verpflichtet, bis spätestens 2050 ihre Emissionen auf netto Null zu drücken. Unter den Unternehmen sind Rolls-Royce, Nestlé und Inditex, ein großer globaler Modehändler.

Auch mehr als 120 Staaten haben sich dazu verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden, also unterm Strich keine Treibhausgase wie CO2 mehr auszustoßen. Deutschland hat sich dieses Ziel ebenfalls gesetzt.

Mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz

Der Präsident der nächsten Weltklimakonferenz, der britische Energieminister Alok Sharma, sagte, die Wirtschaftssysteme weltweit sollten nach der Corona-Krise nachhaltiger und sauberer wieder aufgebaut werden. Die neue Initiative "Race to Zero" solle Firmen und regionale Regierungen dazu ermutigen, mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz zu zeigen.

Wetterextreme haben in diesem und im vergangenen Jahr drastisch vor Augen geführt, was der Menschheit blüht, wenn die Erderhitzung nicht eingedämmt wird: mehr gigantische Wirbelstürme wie über Ostafrika, verheerende Waldbrände wie in den USA und Australien und weiter dramatisch schwindende Eismassen an den Polen und in den Gletschergebieten.

Schon jetzt hat sich die Erde nach Befunden des Weltklimarats um gut ein Grad aufgeheizt im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Und die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

(ftk/dpa)

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