Nachhaltigkeit
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Putzmittel sind oft in doppelter Hinsicht schlecht für die Umwelt. Bild: iStockphoto / Chainarong Prasertthai

Putzen ohne Plastikmüll: Das bringt Lidl jetzt auf den Markt

Reinigungsmittel sind per se nicht sonderlich umweltfreundlich. Dazu kommt im Normalfall noch der Verpackungsmüll: Sobald sie leer sind, landen die Putzmittelcontainer aus Plastik in der Tonne.

Zumindest letzteres Problem will Lidl nun angehen. Der Konzern hat für seine Eigenmarke "W5" nachfüllbares Reinigungsmittel entwickelt. Die Tabs gibt es für vier verschieden Reinigungsmitteltypen – und weil sie fest sind, müssen sie nicht in Plastik verpackt werden.

Ist die Reinigungsflasche leer, muss also keine neue Flasche gekauft werden. Stattdessen kann sie aufgefüllt werden, indem ein Tab in Wasser aufgelöst wird. So entstehen zu Hause Glas-, Küchen-, Bad- oder Allzweckreiniger.

Die innovativen Nachfülltabs der Lidl-Eigenmarke

Bislang gibt es vier verschiedene Reinigungstabs. Bild: obs / Lidl

Lidl will mit dem nachfüllbaren Putzmittel einen "positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt" leisten, heißt es in der Pressemitteilung. Auch die Verpackung der "W5"-Reinigungsmittel hat Lidl deshalb teilweise optimiert. "Die Flaschenkörper von Allzweck-, Bad-, WC-, Glas- und Multifettreiniger sowie Klar-, Weich- und Handgeschirrspülmittel bestehen ab sofort zu 100 Prozent aus recyceltem transparenten PET, wodurch die Recyclingfähigkeit der Flaschen verbessert wurde", heißt es in der Pressemitteilung.

Logo für nachhaltige Verpackung

Jährlich will Lidl dadurch bis zu 1400 Tonnen weniger neues PET benötigen. Diese Zahl errechnet sich Lidl zufolge mit Hilfe der jeweiligen jahresdurchschnittlichen Absatzmengen sowie der Plastikersparnis pro Produkt.

Wer die recyclebaren Reinigerflaschen im Supermarkt erkennen möchte, sollte auf das "Verantwortlich verpackt"-Logo achten. Damit will Lidl nach und nach nachhaltigere Verpackungen seiner Eigenmarken kennzeichnen.

"Im Rahmen der ganzheitlichen Plastikstrategie REset Plastic der Schwarz Gruppe verfolgen wir das Ziel, den Kunststoffeinsatz bei Eigenmarkenverpackungen bis 2025 um 20 Prozent zu reduzieren", schreibt Lidl auf Anfrage. "Dafür analysieren wir bereits seit Jahren in enger Abstimmung mit unseren Lieferanten sehr sorgfältig, wo wir ganz auf Plastik verzichten oder zumindest die Menge reduzieren können, wo wir auf alternative Verpackungsmöglichkeiten zurückgreifen und wie wir die Recyclingfähigkeit und den Rezyklateinsatz erhöhen können."

(ftk)

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Aldi verkauft jetzt gerettetes Eis – das steckt dahinter

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Das Schokoladen-Eis mit dem Namen "Schokoheld" wird laut Unilever aus "bis zu 40 Prozent aus produktionsbedingt nicht verarbeiteter Eismasse" hergestellt. Wie hoch der Anteil tatsächlich ist, verrät das Unternehmen allerdings nicht.

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