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Das Motto lautet: Zu gut für die Tonne. Bild: imago images

Weniger Lebensmittel wegschmeißen: Drogeriekonzern schließt sich Initiative an

Einen halben Apfel, den man nicht mehr mag, der Salat der Welk ist, oder die Milch, die schon komisch riecht. Jedes Jahr werfen wir Lebensmittel weg – auch solche, die noch genießbar sind.

Pro Einwohner waren das im Jahr 2015 rund 75 Kilo – das Gewicht eines erwachsenen Mannes. Und ganze 52 Prozent der Lebensmittelabfälle in Deutschland werden durch Privathaushalte verursacht. 33 Kilo davon hätten nicht in der Tonne landen müssen, wie das Bundeszentrum für Ernährung berichtet.

Die Lebensmittelverschwendung kann nicht vom Verbraucher allein angegangen werden. Der Drogeriekonzern Rossmann plant die Zusammenarbeit mit einer Initiative, die die Verschwendung eindämmen will: Too Good To Go (frei übersetzt: "Zu gut, um wegzuwerfen").

Das MHD ist nicht das Verfallsdatum

Mit dieser Initiative möchte Rossmann darüber aufklären, dass das MHD, das Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht das Verfallsdatum ist.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine gesetzlich vorgeschriebene Angabe, die anzeigt, bis zu welchem Punkt die Produkte ohne Qualitätseinbußen verwendet bar sind.

Aber wie soll das erreicht werden?

Produzenten bringen in der Nähe des MHD's einen Hinweis an: "Oft länger gut". Wir können dann selbst entscheiden, ob wir das Produkt noch nach Ablaufen des Datums verzehren wollen.

Dabei gilt die Regel:

"Erst schauen, dann riechen und wenn man noch nicht sicher ist, dann auch schmecken."

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Neben Rossmann, haben sich auch viele andere Lebensmittel-Händler der Initiative angeschlossen, darunter: Alnatura, Bio Company, Kaufland, Lidl und Penny.

(joey/lin)

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