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Vegetarisch & vegan

Rezepte: traditionelles tunesisches Shakshuka in vegan

Veganes Shakshuka
Veganes Shakshuka ohne Ei: Das traditionelle tunesische Gericht schmeckt auch in vegan.Bild: pexels / Nataliya Vaitkevich
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Vegane Rezepte: traditionell tunesisches Shakshuka in vegan

23.02.2023, 11:27
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In der arabischen Küche geht es oft heiß her – was auch wunderbar mit veganen Gerichten klappt! Traditionell setzen viele Rezepte aus der nordafrikanischen Küche auf frisches Gemüse und scharfe Gewürze. Was so manchem beim Essen den Schweiß auf die Stirn treiben könnte.

Aber: Schwitzen ist gesund – genauso wie die leckere vegane Variation des tunesischen Klassikers Shakshuka!

Wer hat gesagt, dass vegane Ernährung langweilig ist? Wir haben leckere vegane Gerichte herausgesucht – die weder teuer noch aufwendig sind.

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Zum Beispiel – veganes Shakshuka.

Für das leckere traditionell tunesische Gericht benötigst du:

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 große, rote Paprikaschoten
  • 2 EL. Olivenöl
  • 2 EL. Tomatenmark
  • 1 EL. Harissa -Paste
  • 1 TL. Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL. Paprikapulver geräuchert
  • 1 TL. Kreuzkümmel
  • 800g stückige Tomaten (Dose) oder bei Saison 800 g frische, reife Tomaten
  • 1 Bund glatte Petersilie oder Koriander
  • etwas Pfeffer und Jodsalz mit Fluorid

Anstelle des Eigelb und Eiweiß:

  • 1 große Möhre
  • 1 EL. Rapsöl
  • 2 EL. Speisestärke
  • 1 TL. Kala Namak
  • 1 Prise Kurkuma
  • 2 EL. Speisestärke
  • 100 g Seidentofu
Vegane Ersatzzutaten, die man als Anfänger nicht kennt:
- Hefeflocken:
Auch Nährhefe genannt, ist eine durch Hitze inaktivierte Hefe, die einen relativ hohen Nährwert und vor allem einen hohen Gehalt an Vitamin B hat. Hefeflocken werden als Würzmittel oder zur Herstellung veganer Käsesaucen verwendet.

- Aquafaba:
Steht für das Kochwasser von Hülsenfrüchten. Es lässt sich wie Eischnee aufschlagen und findet vor allem in veganen Desserts Verwendung.

- Weinsteinpulver:
Ist eine natürlichere Alternative zum klassischen Backpulver, die auf Phosphat verzichtet. In beiden Pulvern kommt jedoch Natron zum Einsatz und auch ein Trennmittel ist überall enthalten.

- Nussmus:
Egal ob mit Walnuss-, Mandel-, Erdnuss- oder Haselnuss-, das Mus besteht ausschließlich aus den gewählten Nüssen, hat keine Konservierungsstoffe und eignet sich prima für Salatdressing, Frühstücks- oder Nachtischrezepte.

- Kala Namak:
Auch Schwarzsalz genannt, wird als Gewürz verwendet. Es riecht wegen der enthaltenen Schwefelverbindungen nach Eiern und verleiht Speisen deshalb tatsächlich einen typischen Ei-Geschmack. Es wird aus hochwertigem Kristallsalz mit Sulfaten versetzt und mit Harad Samen, die Früchte des Terminalia chebula Baumes, verkocht.

- Seitan:
Er besteht im Grunde aus nur aus Weizeneiweiß, also Gluten. Hinzu kommen Kräuter, Gewürze und Wasser. In seiner Form ist er sehr wandelbar und eignet sich ideal für vegetarisches Gyros, Schnitzel und Würstchen.

Vorbereitung: Den Eigelb- und Eiweiß-Ersatz selber machen

Für das Eigelb die Möhre waschen, putzen, schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. In 150 ml Wasser geschlossen etwa 15 Minuten weichkochen. Die Kochflüssigkeit im Topf lassen, die Möhre herausnehmen und mit dem Rapsöl fein pürieren. Tapiokastärke und die pürierte Möhre zur Kochflüssigkeit in den Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis eine zähe Masse entsteht. Anschließend mit Kala Namak und Kurkuma würzen, beiseitestellen.

Für das Eiweiß 2 Esslöffel Speisestärke mit Seidentofu glattrühren und beiseitestellen.

Los geht's mit Kochen

Dann die Zwiebeln abziehen und in dünne Streifen schneiden, Knoblauch abziehen und hacken. Paprikaschoten halbieren, entkernen, waschen, vierteln und ebenfalls in Streifen schneiden. Bei Verwendung frischer Tomaten diese waschen, halbieren, den Strunk entfernen und würfeln.

Als Nächstes das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Paprikastreifen und Knoblauch hinzufügen und bei geringer bis mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten schmoren.

Nach der Garzeit Tomatenmark, Harissapaste (bei empfindlichen Mägen, lieber weniger als zu viel), Paprikapulver und Kreuzkümmel hinzufügen und 5 Minuten mit anschwitzen. Anschließend mit den (Dosen-)Tomaten ablöschen.

Weitere 15 Minuten offen köcheln lassen. Petersilie (oder Koriander) abwaschen, trockenschütteln und hacken. Shakshuka mit Pfeffer und etwas Jodsalz abschmecken.

Fertig anrichten: Mit Kräutern bestreuen und Brot servieren

Mit einem großen Löffel 4 Mulden in die Shakshuka-Masse drücken und selbst gemachte, vegane Eiweiß hineingeben und darauf das Eigelb setzen. Bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten stocken lassen.

Bei Belieben das fertige Shakshuka noch mit Kräutern bestreuen und mit Brot servieren.

للصحة – zum Wohl und guten Appetit!

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