Elon Musk im Dezember 2020 in Berlin.
Elon Musk im Dezember 2020 in Berlin. Bild: ap / Hannibal Hanschke

Reichster Mensch der Welt: Elektroauto-Pionier Musk überholt Bezos

09.01.2021, 14:3409.01.2021, 14:38

Die atemberaubende Kursrally des US-Elektroautobauers Tesla an der Börse hat Firmenchef Elon Musk laut dem Milliardärs-Ranking "Bloomberg Billionaires Index" zum reichsten Menschen der Welt aufsteigen lassen. Das Vermögen des 49-jährigen Starunternehmers ist demnach am Donnerstag dank weiterer Kursgewinne der Tesla-Aktie zeitweise auf 188,5 Milliarden Dollar (153,7 Mrd. Euro) gestiegen und lag damit zuletzt etwa 1,5 Milliarden über dem des Amazon-Gründers und bisherigen Spitzenreiters Jeff Bezos.

Sowohl Musk als auch Bezos, der seit Oktober 2017 die Top-Position in Bloombergs Superreichen-Charts hielt, profitieren als Großaktionäre ihrer Unternehmen sehr stark von deren guter Entwicklung an der Börse. Teslas Aktie ist in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 700 Prozent gestiegen. Trotz noch recht geringer Produktion und nur bescheidener Gewinne ist das Unternehmen schon länger der mit Abstand am höchsten gehandelte Autobauer der Welt. Im November erst hatte Musk den drittplatzierten Bill Gates im Bloomberg-Ranking überholt.

Milliardärs-Charts sind umstritten

Bei den Angaben in Milliardärs-Charts wie dem "Bloomberg Billionaires Index" oder den "Forbes"-Listen handelt es sich allerdings lediglich um Schätzwerte, die auf öffentlich zugänglichen Informationen zu Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien, Kunstobjekten und anderen Luxusgütern basieren. Teilweise sind die Schätzungen umstritten.

In der "Forbes Billionaires List" rangierte Musk mit einem Vermögen von 173,2 Milliarden Dollar zuletzt noch an zweiter Stelle – deutlich hinter Bezos, der es dort auf 185,9 Milliarden brachte.

(se/dpa)

Menge von exportiertem Plastikmüll sinkt um ein Drittel

Deutschlands Plastikmüll-Ausfuhren in andere Staaten sind deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr seien rund 697.000 Tonnen Kunststoff-Exporte transportiert worden und damit rund ein Drittel (32 Prozent) weniger als 2020, teilte der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. Hierbei geht es unter anderem um Industriefolien, Produktionsabfälle und Lebensmittel-Verpackungen.

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