König Charles III. schreitet hinter dem Sarg seiner verstorbenen Mutter, Queen Elizabeth II.
König Charles III. schreitet hinter dem Sarg seiner verstorbenen Mutter, Queen Elizabeth II. Bild: PA Pool / Ben Birchall
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Queen in London beerdigt – Millionen Menschen bereiten emotionalen Abschied

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19.09.2022, 08:2719.09.2022, 18:53

Queen in London beerdigt – Millionen Menschen bereiten emotionalen Abschied

Nach der Trauerfeier in der St. George's Chapel auf Schloss Windsor ist der Sarg der Queen in die königliche Gruft hinabgelassen worden. Damit endete am Montagabend der öffentliche Teil des Staatsbegräbnisses für Elizabeth II., die am 8. September mit 96 Jahren gestorben war. An der Feier in der St. Georgskapelle des Schlosses nahmen rund 800 Gäste teil, darunter neben Mitgliedern der Königsfamilie und Politikern auch ehemalige Mitarbeiter der Queen. Mit ihrer Grablegung in der St. George's Chapel, wird Elizabeth II. mit ihren Eltern, ihrer Schwester Prinzessin Margaret und ihrem Mann Prinz Philip wieder vereint.

Das Staatsbegräbnis für die Queen hatte am Morgen mit einer Trauerfeier in der Westminster Abbey begonnen. An dem Gottesdienst nahmen etwa 2000 Gäste teil, darunter zahlreiche Monarchen und andere Staatsoberhäupter wie etwa US-Präsident Joe Biden. Millionen Menschen verfolgten das Jahrhundertereignis im Fernsehen.

Anschließend wurde der Sarg der Queen in einer feierlichen Prozession zunächst zum Triumphbogen Wellington Arch am Hyde-Park gebracht und anschließend in einem verglasten Leichenwagen nach Windsor gefahren. Zahlreiche Menschen hatten die rund 35 Kilometer lange Strecke gesäumt, um Abschied von der Queen zu nehmen.

Die royale Familie verabschiedete sich emotional von der Queen. König Charles vergoss Tränen.
Die royale Familie verabschiedete sich emotional von der Queen. König Charles vergoss Tränen.Bild: Screenshot: rtl.de

Alles, was du über das Queen-Begräbnis wissen musst, findest du hier.

Alles Weitere zu den Royals und dem Ausnahmezustand in London gibt es hier.

Max Eberl wird neuer Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig

Max Eberl kehrt nach seinem freiwilligen Abschied in die Fußball-Bundesliga zurück und wird Geschäftsführer Sport von RB Leipzig. Der Pokalsieger einigte sich mit Borussia Mönchengladbach nach längerem Poker auf den Wechsel. Eberl wird laut einer RB-Mitteilung vom Montag Mitglied der Geschäftsführung. Formell war ein Leipziger Sportchef in der Bundesliga-Struktur des Clubs noch nie so hoch angesiedelt. Allerdings wird er sein Amt erst am 15. Dezember antreten. Eine Vertragslaufzeit wurde nicht genannt.

"Ich bin dankbar für die für mich notwendige Zeit der Erholung und fühle mich wieder bereit und voller Kraft, im Fußball arbeiten zu wollen. Ich komme zu einem Verein, der sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt hat, sehr ambitioniert ist und für eine klare Fußballphilosophie steht", sagte Eberl. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff freute sich, den vakanten Posten "mit unserem absoluten Wunschkandidaten besetzen" zu können.

Max Eberl wird neuer Sportchef von RB Leipzig.
Max Eberl wird neuer Sportchef von RB Leipzig.Bild: imago images/Revierfoto

Abgeordnete der Linken schießen mit Antrag gegen Wagenknecht

In der Bundestagsfraktion der Linken spitzt sich der Richtungsstreit zu. Wie die Tageszeitung "taz" am Montag berichtete, haben mehrere Abgeordnete einen Antrag eingebracht, um umstrittene Bundestagsauftritte wie den der Abgeordneten Sahra Wagenknecht künftig zu unterbinden.

"Für die Außenwahrnehmung unserer Fraktion und Partei haben die Reden im Plenum des Bundestags eine besondere Bedeutung", zitiert die "taz" aus dem Antrag. Daher solle der Fraktionsvorstand sicherstellen, dass die Redezeit der Linksfraktion zur Darstellung "der gemeinsam beschlossenen Positionen" genutzt werde. Hinter dem Antrag stünden die Abgeordneten Gökay Akbulut, Anke Domscheit-Berg, Ates Gürpinar, Caren Lay, Cornelia Möhring, Martina Renner, Bernd Riexinger und Kathrin Vogler. Er könnte bei der Fraktionssitzung an diesem Dienstag Thema werden.

Sahra Wagenknecht hatte der Bundesregierung vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg gegen Russland "vom Zaun zu brechen".
Sahra Wagenknecht hatte der Bundesregierung vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg gegen Russland "vom Zaun zu brechen".Bild: dpa / Michael Kappeler

Hintergrund ist der parteiinterne Streit über Äußerungen der ehemaligen Fraktionschefin Sahra Wagenknecht. Sie hatte der Bundesregierung vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg gegen Russland "vom Zaun zu brechen". Sie verlangt ein Ende der Sanktionen gegen Moskau, um weiter billige Energie zu importieren. Die Parteispitze betont hingegen die Kritik am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Unterstützung für bestimmte Sanktionen.

Biden: Corona-Pandemie ist vorbei

US-Präsident Joe Biden hat die Corona-Pandemie für beendet erklärt. "Die Pandemie ist vorbei, aber wir haben immer noch ein Problem mit Covid", sagte Biden in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten TV-Interview. Das Interview wurde am Donnerstag aufgezeichnet – unter anderem als Biden die Auto-Messe in Detroit im Bundesstaat Michigan besuchte. "Wie Sie sehen, trägt hier niemand eine Maske. Alle scheinen in ziemlich guter Verfassung zu sein. Ich glaube also, dass sich die Situation ändert, und ich denke, dies ist ein perfektes Beispiel dafür", sagte der US-Präsident weiter.

Joe Biden hat die Corona-Pandemie für beendet erklärt.
Joe Biden hat die Corona-Pandemie für beendet erklärt.Bild: Patrick Semansky/AP/dpa

Der US-Präsident war im Juli positiv auf Corona getestet worden und wurde mit dem Covid-Medikament Paxlovid behandelt. Ende August infizierte sich seine Ehefrau Jill mit dem Virus und wurde ebenfalls mit dem Medikament behandelt. In den USA sterben im Sieben-Tage-Schnitt täglich rund 390 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung.

(mit Material von dpa/afp)

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EU-Staaten wollen Notmaßnahmen wegen Strompreisen beschließen
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Die Energieminister der EU-Länder wollen am Freitag (9.30 Uhr) Notfallmaßnahmen gegen die gestiegenen Strompreise beschließen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und seine Kollegen dürften sich bei dem Krisentreffen in Brüssel darauf verständigen, übermäßige Krisengewinne von Energiefirmen abzuschöpfen und Verbraucher mit dem Geld zu entlasten.

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