Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll sich laut Medienberichten entschieden haben, den Gazastreifen vollständig einzunehmen. Dafür wolle er sich in den nächsten Tagen Rückendeckung des Kabinetts und der Militärführung holen, soll er zu Ministern seines Kabinetts gesagt haben. Das Nachrichtenportal "ynetnews.com" zitierte einen Offiziellen mit den Worten: "Die Würfel sind gefallen - wir beabsichtigen, den Gazastreifen vollständig zu besetzen."
In dem Bericht wird jedoch darüber spekuliert, dass dies auch Teil einer Verhandlungstaktik sein könnte, um die islamistische Terrororganisation Hamas angesichts der festgefahrenen Gespräche über eine Waffenruhe und Freilassung der Geiseln unter Druck zu setzen.
Netanjahu selbst hatte dargelegt, dass die islamistische Hamas aus seiner Sicht zu keiner Verhandlungslösung bereit sei.
In der Nacht nach dem Hard Summer Musikfestival kam es in der Innenstadt von Los Angeles zu einer Schießerei mit zwei Toten und sechs Verletzten, berichten mehrere US-Medien mit Verweis auf Polizeiangaben. Demnach sei bei der Auflösung einer größeren Party eine mutmaßlich bewaffnete Person festgenommen wurde.
Zwei Stunden später sei die Polizei wegen Schüssen gerufen wurden. Ein Polizeibeamter fand acht verletzte Personen vor. Ein Mann sei noch vor Ort gestorben, eine Frau soll im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen sein, berichtet der "Hollywood Reporter".
Ein Täter wurde nicht gefasst, die Ermittlungen dauern weiter an. Eine Verbindung zum Musikfestival konnte derweil nicht bestätigt werden. Laut "Los Angeles Times" soll es aber Hinweise geben, dass es sich um eine inoffizielle Afterparty zu dem Event handelte.
Mehr als 10.000 Hotels aus Europa verklagen die Buchungsplattform Booking.com. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Herbst 2024, das sogenannte Bestpreisklauseln für unzulässig erklärt.
Diese Klauseln hatten Hotels dazu verpflichtet, ihre Zimmer auf der Plattform nicht günstiger als auf anderen Kanälen anzubieten – auch nicht auf der eigenen Website. Die klagenden Hotels fordern nun Schadenersatz für finanzielle Einbußen, die ihnen über Jahre durch diese Regelungen entstanden sein sollen.
Bei einem Konzert von Oasis im Londoner Wembley-Stadion ist ein Mann gestorben. Er sei am Samstagabend im Stadion gestürzt und noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen, teilte die Metropolitan Police nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA mit. Der Mann war demnach etwa 40 Jahre alt.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei das Stadion gut besucht gewesen, viele Konzertbesucher:innen hätten den Vorfall daher wahrscheinlich mitbekommen. Zeug:innen beobachteten britischen Medienberichten zufolge, wie der Mann von einem der oberen Ränge stürzte.
Die Band sprach den Angehörigen des Mannes ihr "aufrichtiges Beileid" aus, man sei "schockiert und traurig", teilte Oasis in einem Statement laut BBC mit.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) spricht sich für eine weitere Reform des Bundestagswahlrechts aus. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte sie, sie habe die Fraktionen gebeten, sich des Themas erneut anzunehmen. Auch im Koalitionsvertrag sei ein entsprechender Arbeitsauftrag festgehalten.
Einen eigenen Vorschlag wolle sie allerdings nicht vorlegen. Es gebe bereits zahlreiche Konzepte, betonte Klöckner: "Ich kann jeden Vorschlag noch mal machen, der schon mal abgelehnt worden ist. Aber das ist ja wenig kreativ." Möglicherweise habe sich inzwischen die Bereitschaft erhöht, sich auf ein zuvor abgelehntes Modell zu verständigen.
Die aktuelle Wahlrechtsreform der Ampel-Koalition hatte den Bundestag von 735 auf 630 Sitze verkleinert – unter anderem durch die Streichung von Überhang- und Ausgleichsmandaten.
(mit Material von dpa und afp)