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9 gruselige Kinderfilm-Szenen, die uns bis heute verfolgen

30.04.18, 14:14 01.05.18, 09:05

elisabeth kochan


Es ist schon komisch: Wenn wir an die Filme aus unserer Kindheit zurückdenken, die wir 10-, 100- oder gar 1000-mal gesehen haben, sind es weniger die brutalen, gruseligen, zutiefst traumatisierenden Szenen, die uns im Gedächtnis geblieben sind, sondern eher die Eindrücke à la "Hakuna Matata". Wer jedoch seit seiner Kindheit mal wieder einen der damaligen Favoriten geschaut hat, wird bei manchen Szenen sicher verstört vorm Fernseher gesessen und gedacht haben: 

König der Löwen Simba AngstKönig der Löwen Simba Angst

Bild: giphy

Was zur Hölle?!

Denn einige Kinderfilm-Klassiker aus den Häusern Disney, Pixar und Co. sind nicht durchgehend so fröhlich und farbenfroh, wie wir sie in Erinnerung haben, und einige Szenen finden wir heute, als (einigermaßen) Erwachsene, sogar gruseliger als damals.

Hier nun das schaurige Worst-of:

"Dornröschen" – die Hypnose

Bild: giphy

Die böse Fee Malefiz umgibt generell eine furchteinflößende Aura. Am gruseligsten wird es aber, als die böse Hexen-Königin als grüne, schwebende Kugel bei Aurora auftaucht. Sie verhext das Mädchen und führt es zur verzauberten Spindel, die Dornröschen schließlich in einen ewigen Schlaf versetzt. Bonus: Die wohl gruseligste Musik, die es je in einem Disney-Film gab (hier anzuhören).

"Findet Nemo" – der Witwer

Bild: giphy

Das hier steht auf einer Drama-Stufe mit dem Tod von Bambis Mutter und Löwen-König Mufasa. Wenn Eltern in Kinderfilmen sterben, ist das für Kinder schwer zu ertragen (und auch für uns). Nemo und seinen Papa Marlin trifft es in "Findet Nemo" besonders hart: Abgesehen von Mutti sterben nämlich auch Hunderte Babys. Uns fällt gerade kein Kinderfilm ein, der einen ähnlichen Massentod thematisiert.

"Schneewittchen" – die Verwandlung

Bild: giphy

Hier legten sich die Zeichner besonders ins Zeug: In dieser Szene, in der sich die böse Königin in die hässliche Hexe verwandelt, kauerten garantiert viele von uns hinter dem Sofa. Dafür braucht man sich auch nicht zu schämen, schließlich hat sogar ihr eigener Haus-Rabe so viel Schiss vor der Königin, dass er sich im nächstbesten Schädel versteckt. Verständlich.

"Toy Story" – der Psycho und seine Spielzeuge

Bild: giphy

Sid, unser aller liebster Kinderfilm-Psychopath! Niemand foltert Spielzeuge so gekonnt wie er. Und für die eher Zartbesaiteten unter uns war sein Kinderzimmer das perfekte Material für Albträume. Allein die Metall-Spinne mit einem einäugigen Babykopf gab uns damals den Rest. Dass diese gruseligen Spielzeuge völlig missverstandene, gutartige Wesen waren, war zwar eine nette Moral. Dennoch bekommen wir bis heute Gänsehaut.

"Pinocchio" – die Esel

Bild: giphy

Okay, mal ehrlich: Der ganze Film ist eigentlich perfektes Albtraum-Material. Wenn man ihn sich heute ansieht, kommt die Frage auf: Wie habe ich das damals durchgestanden, ohne mir vor Angst in die Hose zu machen? Gerade die Szene, in der die kleinen Jungs in Esel verwandelt werden und dabei so traurige Dinge rufen wie "Ich will meine Mami!", ist die perfekte Basis für eine Phobie.

"Der König der Löwen" – das Ende von Scar

Bild: giphy

Klar, wir waren alle irgendwie froh, als der Bösewicht Scar sein frühzeitiges Ende fand – aber ganz so brutal hätte es dann vielleicht doch nicht sein müssen? Dass Scar von seinen ehemaligen Verbündeten, den Hyänen, regelrecht in der Luft zerfetzt wird, haben wir damals vielleicht nicht so realisiert. Schließlich sieht man nur die Schatten, während Scar allerdings panisch schreit und die Hyänen sich lautstark über ihn hermachen. Guckt man den Film jetzt aber gemeinsam mit einem Kind, denkt man sich doch: Oh Gott, sollte ich dieser unschuldigen Seele die Augen zuhalten?

"Dumbo" – die Halluzination

Bild: giphy

Kinder, nehmt keine Drogen – das könnte die Moral dieser über vier Minuten (!) langen Halluzination sein, die Dumbo während seines Rausches hat. Zahllose Elefanten ohne Augen, Neonfarben überall, dazu ein Medley an irren Texten und Melodien ... Welches Kind war damit nicht hoffnungslos überfordert? 

"Tarzan" – der Gorillamord

Bild: giphy

In "Tarzan" hat man nicht viel Zeit, um entspannt in den Film reinzukommen, denn direkt in den ersten Minuten wird's tragisch: Tarzans Eltern sterben und mit ihnen ein Gorilla-Baby, das von einem Jaguar gefressen wird. Dazu schmettert Phil Collins: "No words describe a mother's tears, no words can heal a broken heart".

"Die Schöne und das Biest" – die Wolfattacke

Bild: giphy

Adrenalin-Level 1000: Während dieser Szene, in der Belle vor dem Biest fliehen will, dabei aber von Wölfen attackiert und letztlich vom Biest gerettet wird, gingen uns schon als Kinder ordentlich die Pumpen. Knapp zwei Minuten lang bangt man um Belles Leben (obwohl man natürlich weiß, dass sie überleben muss. Wie unromantisch wäre das denn sonst?). Dazu dramatische Streicher-Musik. Ziemlich aufregend für einen Kinderfilm!

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