Trainer Hansi Flick gestikuliert an der Seitenlinie beim Pokalspiel seines FC Bayern München gegen Holstein Kiel.
Trainer Hansi Flick gestikuliert an der Seitenlinie beim Pokalspiel seines FC Bayern München gegen Holstein Kiel.Bild: dpa / Christian Charisius

Stimmen zum Pokal-Aus des FC Bayern: "Immer das gleiche Muster"

14.01.2021, 07:23

Für die sensationelle 5:6-Niederlage im Elfmeterschießen beim Zweitligisten Holstein Kiel im DFB-Pokal hatte Hansi Flick eine simple, aber auch schonungslose Erklärung.

Der Trainer des deutschen Rekordmeisters sagte bekümmert:

"Bei unseren Gegentoren war es zuletzt immer das gleiche Muster."
Bayern-Trainer Hansi Flick

Beim 1:1-Ausgleich durch Fin Bartels (37.) stand die Hintermannschaft des Champions-League-Gewinners wieder einmal zu hoch. Eine fehlerhafte Zuordnung im eigenen Strafraum in der Nachspielzeit ermöglichte den Platzherren durch einen Kopfballtreffer von Kapitän Hauke Wahl den erneuten Gleichstand.

Auch Thomas Müller ärgerte sich über die auffällige Häufung der Patzer, die schon in der Bundesliga zur 2:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach geführt hatte.

Vor dem Sky-Mikrofon wirkte der Ex-Nationalspieler schwer bedient:

"Das Ausscheiden ist brutal, das muss man erst einmal sacken lassen. Es ist sicherlich nicht gerade die beste Phase des FC Bayern."
Bayern-Spieler Thomas Müller

Dafür durften die Platzherren einen wahrhaft historischen Triumph feiern, begleitet von Feuerwerk und einem spontanen Autokorso samt Hupkonzert vor dem Holstein-Stadion.

Coach Ole Werner fasste seine Freude mit viel Pathos in der Stimme zusammen:

"Dieses außergewöhnliche Erlebnis werden wir wohl nur einmal im Leben haben. Aber wir haben es uns wirklich verdient."
Kiel-Trainer Ole Werner

(mse/afp)

"Beschissener Abend": Reus tobt nach BVB-Aus in der Champions League

Mit der 1:3-Niederlage bei Sporting Lissabon ist Borussia Dortmund am Mittwochabend endgültig aus der Champions League ausgeschieden. Die Schwarz-Gelben spielen im kommenden Jahr nur noch in der Europa League. Nach dem Schlusspfiff in der portugiesischen Hauptstadt trat Kapitän Marco Reus als Erster vor die Mikrofone – und ließ ordentlich Dampf ab.

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