Thomas Tuchel such seit dem Weggang von Andreas Christensen und Antonio Rüdiger händeringend neues Personal für die Chelsea-Defensive.
Thomas Tuchel such seit dem Weggang von Andreas Christensen und Antonio Rüdiger händeringend neues Personal für die Chelsea-Defensive.Bild: imago
Bundesliga

Bayern-Star kann sich Wechsel vorstellen – und liebäugelt mit Transfer zum FC Chelsea

29.07.2022, 17:35

Für den FC Chelsea läuft es auf dem Transfermarkt alles andere als gut. Die Blues haben etwa Abwehrchef Antonio Rüdiger an Real Madrid verloren und werden zwar immer wieder mit großen Namen in Verbindung gebracht, doch letztendlich entscheiden sich die Spieler für ein anderes Team.

Auch das Werben um Jules Koundé blieb erfolglos, er wechselt stattdessen zum FC Barcelona. Nun könnte Chelsea aber tatsächlich einen Nachfolger für den abgewanderten Abwehrchef Antonio Rüdiger gefunden haben.

Denn laut "Bild"-Informationen soll Bayern-Star Benjamin Pavard nicht abgeneigt sein, zum FC Chelsea wechseln. Doch die Londoner haben erstmal noch einen anderen Kicker im Auge.

Benjamin Pavard FC Bayern M
Benjamin Pavard ist offenbar wechselwillig und hat Chelsea ins Auge gefasst.Bild: www.imago-images.de / Eibner-Pressefoto/Gabriel Boia

Das könnte passen: Thomas Tuchel sucht seit dem Weggang von Andreas Christensen und Antonio Rüdiger händeringend neues Personal für die Defensive. Vor allem in der Innenverteidigung haben die Londoner großen Bedarf.

Zwar steht Pavard demnach auf der Wunschliste der Londoner. Den Favoritenplatz nimmt ihm jedoch ein anderer Kandidat ein. Chelsea hat dem Bericht zufolge ein Auge auf Leicester-Star Wesley Fofana geworfen. Als Alternativen für den 21-Jährigen kommen aber offenbar Presnel Kimpembe von Paris St. Germain und eben Benjamin Pavard infrage.

Trennung zwischen FC Bayern und Pavard zunehmend wahrscheinlich

Unwahrscheinlich ist ein Wechsel Pavards zu den Blues also nicht.

Tuchel hat als potenziellen Spieler auch Pavard ins Auge gefasst.
Tuchel hat als potenziellen Spieler auch Pavard ins Auge gefasst.Bild: dpa / Kirsty Wigglesworth

Eigentlich wollte der Franzose, der 2018 mit Frankreich Weltmeister wurde, in der neuen Saison mehr Verantwortung übernehmen. Das Ziel des Verteidigers: von der rechten Defensivseite ins Abwehrzentrum rücken. Doch beim FC Bayern hat er es nicht zuletzt durch die Verpflichtung von de Ligt deutlich schwerer, im Zentrum zu spielen.

Wie sowohl "kicker" als auch "Sky" vermeldeten, spiele der FC Bayern mit dem Gedanken, sich nach der Verpflichtung des Niederländers von einem anderen Verteidiger zu verabschieden. Bei Bayern wird Pavard als potenzieller Wechselkandidat eingestuft, obwohl Nagelsmann ihn offenbar sehr zu schätzen weiß. "Ich hoffe, dass er bleibt. Er ist ein fantastischer und wichtiger Spieler", lobte Nagelsmann den Franzosen.

Für Pavard wären über 20 Millionen an den FC Bayern fällig

Trotzdem: Dieser Umstand dürfte Pavards Wechselwunsch verstärken. Er wartet laut "Bild" nur noch auf das passende Angebot vonseiten der Londoner.

GREEN BAY, WI - JULY 23: Manchester City midfielder Jack Grealish 10 controls the ball ahead of Bayern Munich defender Benjamin Pavard 5 during a Club Friendly match on July 23, 2022 at Lambeau Field  ...
Benjamin Pavard wird als großartiger Spieler bei den Bayern geschätzt.Bild: www.imago-images.de / imago images

Sollte Chelsea Interesse zeigen, dürfte eine hohe Ablöse fällig werden: Sie soll angeblich bei über 20 Millionen Euro liegen. Zeitdruck hat der Franzose zumindest vorerst nicht. Sein Vertrag bei den Bayern läuft noch bis 2024.

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Die zurecht von Kritik überflutete Weltmeisterschaft in Katar ist für die Truppe von Hansi Flick vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte. Nur zwölf Tage lang durfte über Aufstellungen und Auswechslungen diskutiert werden. Nur zwölf Tage lang durfte Deutschland im Club der Großen mitspielen. Aus in der Gruppenphase – schon wieder. Bereits beim Turnier 2018 in Russland hatte sich ein Muster aufgetan: Nicht bissig genug spielt diese Mannschaft auf, defensiv zu instabil. Und wieso wird er nicht gefunden, dieser Führungsspieler, den es beim spektakulären Erfolg von 2014 zur Genüge gab? Hach, die gute alte Zeit.

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