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Robert Lewandowski könnte den FC Bayern im Sommer verlassen. Bild: imago images / imago images
Bundesliga

Zittern um Lewandowski-Verbleib bei Bayern: Berater telefoniert wohl regelmäßig mit einem anderen Klub

01.04.2022, 12:0101.04.2022, 16:05

Bleibt Robert Lewandowski im Sommer in München oder sucht der polnische Superstar mit 34 Jahren nochmal eine neue Herausforderung und schließt sich einem europäischen Top-Klub an?

Die Bayern-Bosse betonen immer wieder, wie gern sie den Polen behalten wollen. Intern soll Oliver Kahn als Vorstandsvorsitzender die Verlängerung mit dem Angreifer wohl zur Chefsache ausgerufen haben. Doch Gespräche zwischen der Spielerseite und dem Verein habe es nach Sport1-Informationen immer noch nicht gegeben.

Das sorgt nun dafür, dass Lewandowski Berater Pini Zahavi im regelmäßigen Telefonkontakt zu Barcelonas Präsidenten Juan Laporta und den Verantwortlichen stehen soll, das erzählt "Bayern-Insider" Christian Falk im "Bild"-Podcast. Die Bayern-Bosse soll das "richtig nervös" machen.

Haaland beim FC Bayern wohl kein Thema mehr

Fraglich ist nur, ob das offensive Anbieten des Stürmerstars nicht einfach Teil der Verhandlungstaktik des Star-Beraters ist. Denn er soll Lewandowski nicht nur in Barcelona, sondern auch schon bei Paris Saint-Germain ins Spiel gebracht haben.

Der 78-Jährige könnte sich dadurch ein gut dotiertes Angebot der beiden europäischen Top-Klubs erhoffen, mit dem er anschließend in die Verhandlungen mit dem FC Bayern gehen könnte.

"Wenn Barca jetzt 30 Millionen Euro bietet, dann tickt es natürlich in Roberts Kopf, dann will er das auch bei Bayern sehen", erklärt der "Bayern-Insider".

Ähnlich lief es bereits beim Wechsel von David Alaba ab, der im vergangenen Sommer ablösefrei von München zu Real Madrid wechselte. Der Österreicher, der auch von Zahavi beraten wird, und die Münchner konnten sich in Sachen Gehaltsforderungen nicht einig werden.

Aktuell kommt für die Münchner erschwerend hinzu, dass sie keine wirkliche Alternative für Lewandowski haben und eigentlich jedes Angebot mitgehen müssten. Denn das Paket, um Dortmunds Erling Haaland nach München zu holen, würde mit über 300 Millionen Euro das vom Aufsichtsrat bewilligte Budget sprengen.

(lgr)

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