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Youssoufa Moukoko kam 2016 vom FC St. Pauli nach Dortmund. Der gebürtige Kameruner spielt auch für den DFB-Nachwuchs. Bild: imago images / OTTO KRSCHAK

Marco Reus sorgt sich um BVB-Talent Moukoko: "Wie soll er das in dem Alter verstehen?"

Youssoufa Moukoko gilt als DAS deutsche Supertalent. Der 15-jährige BVB-Nachwuchsspieler macht seit ein paar Jahren vor allem damit auf sich aufmerksam, dass er sich im Alleingang durch Jugendligen schießt, in denen er gegen ältere Spieler antritt, weil er für den eigenen Jahrgang schon viel zu gut ist.

So hat der schnelle und körperlich robuste Angreifer in der vergangenen Saison mit 50 Toren in der U17-Bundesliga einen Rekord aufgestellt. In der laufenden Spielzeit traf er für die U19 des BVB in 20 Ligaspielen 34 Mal und legte neun weitere Treffer auf. Ab dem 20. November, an seinem 16. Geburtstag, dürfte er schon in der Bundesliga zum Einsatz kommen, da die DFL Anfang April die Altersgrenze für Profis gesenkt hat.

Der Hype um Moukoko ist entsprechend groß. Er hat bereits einen millionenschweren Sponsorendeal mit Nike abgeschlossen, auf Instagram folgen ihm fast eine halbe Million Accounts. Zur Erinnerung: Er ist noch ein Kind.

Marco Reus lobt Moukoko, zeigt sich aber auch sehr besorgt

Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus ist fast doppelt so alt wie der designierte Superstar Moukoko. Im Interview mit "Sport Bild" lobte der 30-Jährige das BVB-Talent, zeigte sich aber auch besorgt: "Er ist ein klasse Junge und außergewöhnlich talentiert für sein Alter. Aber ich glaube, dass wir ihm alle einen großen Gefallen tun würden, wenn wir nicht so viel über ihn reden. Ich würde ihm wünschen, dass er sich ruhig entwickeln kann", sagte Reus dem Magazin.

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2009: Marco Reus (r.) mit Trainer Michael Frontzeck und Tony Jantschke (l.). team2 / imago sportfotodienst

Der Nationalspieler erinnerte sich dabei auch an seine ersten Schritte im Profigeschäft als 20-Jähriger bei Borussia Mönchengladbach: "Nach meinem Wechsel zu Gladbach – und da war ich immerhin schon 20 – hat mein damaliger Trainer Michael Frontzeck, nachdem mich Medien als 'Rakete' bezeichneten, getobt und ein Interviewverbot für mich ausgesprochen."

Reus weiter: "Wenn Moukoko heute für den BVB-Nachwuchs spielt, berichten zehn Medien darüber. Über ihn gibt es bei Youtube unzählige Videos." Der Dortmund-Star bezweifelt außerdem, dass das "in dieser Intensität" gut für Moukoko sei. "Wie soll man das in dem Alter verstehen?" Reus hätte es damals nicht gekonnt, wie er der "Sport Bild" verriet.

(as)

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