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Die Düsseldorfer Fans zeigen sich wie hier gegen Gladbach derzeit von ihrer besten Seite. bild: imago

Ultras gegen Depression: So setzen sich die Fortuna-Fans gegen Depressionen ein

Weltweit leiden rund 350 Millionen Menschen an Depressionen, berichtet das Bundesministerium der Gesundheit. Und trotzdem wird die Krankheit immer noch häufig stigmatisiert und tabuisiert.

Genau das wollen die Ultras von Fortuna Düsseldorf jetzt ändern. Schon am vergangenen Sonntag kündigten sie auf der Facebookseite "Supporters Club Düsseldorf 2003 e.v." die Aktionswoche "Alle(s) gegen Depressionen" an. Neben öffentlichen Vorträgen von Ärzten und Psychologen, riefen sie zu einer Spendenaktion beim anstehenden Spiel gegen FC Bayern München am Sonntag auf.

Die Ankündigung der Ultras auf Facebook:

"Trotz vermehrt in die Öffentlichkeit tretender Fälle, wie z.B. dem Tod von Robert Enke, findet die Krankheit nach wie vor in der Gesellschaft wenig Akzeptanz und Gehör. Wir wollen die Menschen ermutigen sich mit dem Thema Depressionen auseinanderzusetzen, sich zu informieren und über das Thema gemeinsam zu sprechen", schreibt der Düsseldorfer Supporters Club auf Facebook.

Der Aufruf der Ultras findet Anklang – bereits unter dem Post, melden sich Fans zu Wort, die selber unter Depression leiden:

Eine Userin schreibt:

"Die Aktion ist echt super. Bin selber Betroffene und weiß, wie alleine man auf einmal da steht und wie wenig ernst man genommen wird."

Und ein weiterer Fan teilt das Schicksal:

"Sehr gute Idee 💣. Als Betroffene werde ich versuchen es einzurichten"

Die Spenden, die beim Spiel gegen FC Bayern München am Sonntag in der Düsseldorfer Kurve in Form von Becher- und Geldspenden gesammelt werden, gehen vollständig an das "Düsseldorfer Bündnis gegen Depressionen".

(kre)

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