Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder freut sich auf die Bundesliga. Bis Saisonbeginn muss er jedoch noch fleißig am Kader werkeln.
Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder freut sich auf die Bundesliga. Bis Saisonbeginn muss er jedoch noch fleißig am Kader werkeln.Bild: imago images / imago images

"Gleichzusetzen mit dem Aufstieg": Schalke-Boss gibt klares Saisonziel aus

22.06.2022, 16:03

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga vor einem Jahr hatte Schalkes sportliche Führung die leidliche Pflicht, den Kader komplett überwerfen zu müssen, um ihn an die neue Spielklasse anzupassen. Nach dem direkten Wiederaufstieg muss Sportdirektor Rouven Schröder dasselbe Kunststück nun wiederholen. Da er inzwischen allerdings wieder mit Oberhaus-Prestige und Bundesliga-Millionen locken kann, wird er es wohl mit einem Lächeln tun.

Schalkes "neue Nummer Eins" bekommt Rückennummer "13"

Schon acht Neue hat Schalke für die kommende Spielzeit präsentiert. Zuletzt vermeldeten die Knappen die Verpflichtung des 31-Jährigen Sebastian Polter vom VfL Bochum. Außerdem neu: Leo Greiml (20, Rapid Wien), Ibrahima Cissé (21, Gent), Tom Krauß (21, Leipzig), Florent Mollet (30, Montpellier) und Tobias Mohr (26, Heidenheim). Zudem wurde mit Alexander Schwolow (31, Hertha) und Justin Heekeren (21, Oberhausen) Konkurrenz für Torhüter Ralf Fährmann gekauft.

Herthas Alexander Schwolow spielt kommende Saison per Leihe für Schalke 04.
Herthas Alexander Schwolow spielt kommende Saison per Leihe für Schalke 04. Bild: imago images / Sven Sonntag

Wie der Verein am Mittwoch verkündete, soll Schwolow kommende Saison die "13" tragen. Im Interview mit der "Sport Bild" am selben Tag gibt Sportdirektor Schröder jedoch offen zu, "dass wir mit Alexander Schwolow eine neue Nummer Eins verpflichtet haben."

Schalke will "jedes Spiel gewinnen", Saisonziel ist trotzdem der Klassenerhalt

In dem Interview äußert sich Schröder zudem über die Schalker Ambitionen in der Bundesliga: "Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, wäre es gleichzusetzen mit dem Aufstieg. Vor einem Jahr war dieser Verein noch am Boden! Insofern würde ich diese These unterschreiben. Allerdings mit dem klaren Zusatz, dass wir sehr ambitioniert sind und jedes Spiel gewinnen wollen." Langfristig ginge es darum, "Schalke wieder in der Bundesliga zu etablieren."

Die "Sport Bild"-These, dass Aufstiegscoach Mike Büskens weiterhin in der Kabine das Sagen haben werde, wies Schröder überraschender Weise nicht kategorisch zurück: "Mike wird weiterhin ein ganz wichtiger Baustein sein. Er kann hervorragend mit jungen Spielern umgehen."

Unter Mike Büskens gewannen die "Knappen" acht von neun Zweitligaspielen.
Unter Mike Büskens gewannen die "Knappen" acht von neun Zweitligaspielen.Bild: dpa / Daniel Karmann

Büskens, der schon als Spieler auf Schalke Publikumsliebling war, wurde nach dem Aufstieg auf eigenen Wunsch wieder zum Co-Trainer. Dementsprechend machte Schröder klar: "Unser Cheftrainer ist Frank Kramer, das ist allen Beteiligten klar. Generell sehen wir Schalke immer als Team, in dem sich die unterschiedlichen Akteure ergänzen."

(kpk)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
SGE: Markus Krösche spricht über Winter-Transfers von Eintracht Frankfurt

Bei der Eintracht wird geflirtet, was das Zeug hält. Da gibt es zum einen Offensivmann Jesper Lindstrøm, der das Interesse aus der Premier League geweckt hat. Oder Abwehrchef Evan Ndicka, um dessen Person sich aktuell die Transfergerüchte wieder häufen. Nun äußert sich aber Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche über möglichen Winter-Abgänge der Leistungsträger.

Zur Story