Die Eintracht feiert in Rom den Rekord – Probleme gab es trotzdem

Eintracht Frankfurt hat mit einer großen Willensleistung und eiskalter Effektivität das historische i-Tüpfelchen auf seine Gruppenphase in der Europa League gesetzt. Die Hessen haben als erste deutsche Mannschaft alle Vorrundenspiele gewonnen.

Sportlich war die Begegnung bedeutungslos. Frankfurt stand bereits als Gruppensieger fest, Lazio war ebenfalls schon für die K.o.-Runde qualifiziert, die am Montag ausgelost wird.

Die Partie war von Krawallen überschattet

Vor der Partie war es zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden fünf Eintracht-Fans festgenommen. Sie sollen unter anderem Knallkörper auf Lazio-Anhänger geworfen haben. Dabei habe es Verletzte gegeben. Auch während der Partie zündeten Frankfurter Pyrotechnik, die Polizei marschierte im Innenraum auf. Zusammenstöße zwischen römischen und hessischen Problemfans wurden zudem aus der Umgebung des Kolosseums gemeldet.

Im Hinblick auf das Spiel hatte die Polizei scharfe Sicherheitsvorkehrungen ergriffen. So gab es eine Bannmeile rund um die Arena, alle Tickets waren personalisiert. Nach Polizeiangaben hielten sich rund 9000 Frankfurter Fans in Rom auf, darunter 400 Hooligans. In den Tagen vor dem Spiel hatte die Eintracht eine "Reisewarnung" für Fans herausgegeben.

(mbi/afp)

Neue Details zum Hopp-Skandal: Reaktionen waren zum Teil inszeniert

Am 29. Februar 2020 geriet der 6:0-Kantersieg des FC Bayern München gegen die TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga zur Nebensache. Stattdessen sprachen alle über den Skandal, der dieses Spiel hervorbrachte. Bayern-Fans provozierten mit Schmäh-Plakaten gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Das Spiel drohte sogar abgebrochen zu werden. Aus Solidarität mit Hopp entschieden sich die beiden Mannschaften schließlich, die restlichen 13 Minuten der Partie verstreichen zu lassen und spielten …

Artikel lesen
Link zum Artikel