Sport

Russischer Bär übergibt Fußball an Schiedsrichter – auch bei der WM?

Es sind nur noch zwei Monate bis die WM in Russland beginnt, doch das Gastgeberland wird jetzt schon kritisiert. Diesmal aber nicht wegen Dopingvorwürfen oder Präsident Putin, sondern wegen einem Zirkusbären.

Beim russischen Drittliga-Duell zwischen Mashuk-KMV und dem FC Angusht Nazran übergab Zirkusbär "Tim" den Spielball an den Schiedsrichter. Danach klatsche er in die Tatzen. 

Das machte der Bär aber nicht freiwillig, kritisieren Tierschützer:

"Abgesehen davon, dass es grausam ist, ist ein gefangener  Bär, der einen Fußball übergibt, geradezu gefährlich", sagte Elisa Allen, Direktorin der Tierschutzorganisation Peta der "BBC".

"Der Bär ist das Symbol Russlands, also hoffen wir, dass die Leute des Landes etwas Mitgefühl und nationalen Stolz zeigen und aufhören werden, sie zu missbrauchen. Der allgemeine Anstand sollte die Liga zwingen, diese Unterhaltung in Zukunft zu vermeiden", so Allen.

"Bären sind wilde Tiere und haben daher sehr spezifische und komplexe Bedürfnisse", erklärte Brian da Cal vom Verein Vier Pfoten der "BBC".

Der Tierschützer weiter: 

"Angekettet, geknebelt und gezwungen, unnatürliche Handlungen vor großen Menschenmassen zu verüben – das verursacht enormen Stress und kann einen unermesslichen Einfluss auf diese Tiere haben, sowohl psychologisch als auch physisch."

Müssen wir jetzt einen Zirkusbären bei der WM-Eröffnungsfeier fürchten?

Der Weltfußballverband Fifa bestritt Behauptungen, dass der Bär in der Eröffnungszeremonie der WM verwendet werden sollte, berichtet die BBC weiter. Tim der Bär dürfte also nicht vor tausenden Zuschauern zur Schau gestellt werden.

Wäre so etwas in Deutschland möglich?

In Deutschland wurde im Jahr 2016 einer der letzten Zirkusbären befreit. Braunbär Ben wurde damals wegen nicht artgerechter Haltung von der Veterinärbehörde Deggendorf beschlagnahmt und kam in ein Auffanglager. Trotzdem fristen in Deutschland noch immer hunderte Wildtiere wie Löwen und Tiger in engen Zirkuswagen. (Focus)

Ein generelles Wildtierverbot, welches wie in 12 anderen EU-Ländern Bären oder Tiger in Zirkusbetrieben verbietet, gibt es in Deutschland aber nicht. Zwar wird ein Verbot seit Jahren von zahlreichen Initiativen gefordert, doch auch die neue Bundesregierung sieht derzeit keine Chance für ein solches Verbot. 

"Der Einführung eines Verbotes des Zurschaustellens von Tieren an wechselnden Orten sind aufgrund des damit verbundenen Eingriffs in die Grundrechte der Zirkusbetreiber verfassungsrechtlich hohe Hürden gesetzt“, sagte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums der "Saarbrücker Zeitung" in der vergangenen Woche.

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