Der FC Barelona steht vor schwierigen Zeiten – nicht nur sportlich.
Der FC Barelona steht vor schwierigen Zeiten – nicht nur sportlich.
Bild: www.imago-images.de / Daisuke Nakashima

Über eine Milliarde Euro Schulden: FC Barcelona vor dem Bankrott

26.01.2021, 20:27

Der spanische Spitzenclub FC Barcelona ist durch die Corona-Pandemie noch viel tiefer in die roten Zahlen gerutscht als bisher befürchtet. Die Gesamtschulden des Vereins sollen sich Medienberichten vom Dienstag zufolge für den Abrechnungszeitraum 2019/2020 auf den schwindelerregenden Betrag von 1,17 Milliarden Euro belaufen. Davon seien über 730 Millionen Euro kurzfristige Verbindlichkeiten, schrieb die Sportzeitung "AS" am Dienstag.

Verluste durch die Corona-Krise sowie in vergangenen Jahren teuer eingekaufte Spieler und horrende Spielergehälter gelten als die Hauptgründe für die hohe Verschuldung. So stehe der FC Barcelona bei anderen Clubs wegen ausstehender Transferzahlungen mit 196 Millionen Euro in der Kreide.

Messi könnte den Verein im Sommer ablösefrei verlassen

Schon seit dem Herbst gibt es Warnungen, dass dem Traditionsverein der Konkurs drohen könnte. Verhandlungen zwischen Club und Spielern über einen Gehaltsverzicht in Höhe von 190 Millionen Euro haben bisher zu keinem endgültigen Ergebnis geführt. Nach dem Rücktritt des Club-Präsidenten Josep Bartomeu steht die Wahl einer neuen Führung aus. Sie war ursprünglich für den vergangenen Sonntag geplant, wurde aber wegen der Corona-Beschränkungen verschoben.

Wollte schon im letzten Jahr den FC Barcelona verlassen: Lionel Messi.
Wollte schon im letzten Jahr den FC Barcelona verlassen: Lionel Messi.
Bild: dpa / Joan Monfort

Auch sportlich läuft es unter dem niederländischen Trainer Ronald Koeman derzeit nicht rund. Nach rund der Hälfte der Saison hat das Barça-Team mit Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und dem sechsmaligen Weltfußballer Lionel Messi zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenersten Atlético Madrid. Zudem läuft der Vertrag Messis zum 30. Juni aus. Dann könnte der Argentinier den Verein verlassen, ohne dass der FC Barcelona eine Ablösesumme erhielte.

(lau/dpa)

Real Madrid: Diese DFB-Stars haben die Spanier im Visier

Toni Kroos könnte bald bei Real Madrid nicht mehr der einzige deutsche Nationalspieler sein. Das berichtet zumindest die spanische Zeitung "AS". Demnach möchte der spanische Rekordmeister Antonio Rüdiger verpflichten und den Rechtsfuß für die Abwehr einplanen – allerdings nicht in diesem Sommer.

Der Plan sieht vor, den Chelsea-Verteidiger 2022 nach der "Alaba-Formel" zu verpflichten. Also ablösefrei, um Geld zu sparen. Im nächsten Sommer endet der Vertrag von Rüdiger in London. Aber der …

Artikel lesen
Link zum Artikel