06.04.2019, xslx, Fussball Fussball La Liga, FC Barcelona Barca - Atletico Madrid emspor, v.l. Kevin Prince Boateng (FC Barcelona) (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO) Barcelona *** 06 04 2019 xslx Football Football La Liga FC Barcelona Atletico Madrid emspor v l Kevin Prince Boateng FC Barcelona DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Barcelona

Gleich kullernse, die Tränen! Bild: www.imago-images.de

Warum Kevin-Prince Boateng nach einem Anruf von Kloppo weinen musste

Hertha BSC, Tottenham Hotspur, Borussia Dortmund, AC Mailand, Schalke und und und... Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng, 33, hat in seiner Karriere schon für viele Vereine gespielt. Momentan hat ihn ihn der italienische Erstligist US Sassuolo Calcio an den FC Barcelona ausgeliehen.

In einem aktuellen Interview mit "DAZN" und "Goal" schwärmt Boateng aber vor allem von einer bestimmten Zeit: Seine Zeit bei Dortmund im Jahr 2009, als er von Tottenham Hotspur an die Westfalen ausgeliehen war. Genau gesagt, feiert Boateng eigentlich nur einen: Trainer Jürgen Klopp!

Soccer Football - Champions League - Liverpool Press Conference - Anfield, Liverpool, Britain - April 8, 2019   Liverpool manager Juergen Klopp during a press conference   Action Images via Reuters/Carl Recine

Kloppo ist geschmeichelt. Bild: X03807

"Für Klopp würde ich sogar nach China wechseln! Er weiß ganz genau, was er sagen muss, damit du auf den Platz gehst und für ihn sterben würdest."

Boateng weiter: "Das hat er allen anderen voraus. Das hat man bei Dortmund gesehen und das sieht man jetzt bei Liverpool. Er gibt selbst den Spielern, die nicht spielen, das Gefühl, dass sie wichtig sind. Unter ihm herrscht ein besonderes Wir-Gefühl."

Obwohl Boateng während seiner Zeit als Leihspieler von Januar bis Juni 2009 nur zehn Spiele (für die Spiele elf und zwölf war er wegen einer Roten Karte gesperrt) für den BVB absolvierte und er kein Tor schoss, war man beim BVB von ihm begeistert – Dortmund wollte ihn haben. Und Kevin-Prince wäre auch gerne in der Bundesliga geblieben.

Aber warum platzte dann der Wechsel zum BVB?

Der dauerhafte Wechsel sei "wegen Geld" gescheitert, so Boateng. Er erinnert sich: "Es hat dem BVB damals nur ein Tor für die Europapokal-Qualifikation gefehlt. Hätte Dortmund sich für Europa qualifiziert, hätten sie mich gekauft."

Boateng über die Schock-Absage:

"Klopp hat mich persönlich angerufen und mir mitgeteilt, dass es nicht klappt. Darüber war ich sehr traurig und da hat der sonst so harte Prince auch mal geweint."

"Ich habe damals geahnt, dass in Dortmund etwas Großes entstehen kann, deshalb wollte ich bleiben. Aber es sollte eben nicht sein." Und so kehrte Boateng zur Saison 2009/10 in die englische Liga zu Tottenham Hotspur zurück...

(lj)

Gelber Fleck auf blauem Grund – mutige BVB-Fans auf Schalke

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