Bayern-Trainer Julian Nagelsamnn erinnert sich an das Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew im November zurück.
Bayern-Trainer Julian Nagelsamnn erinnert sich an das Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew im November zurück. bild: youtube.com/fcbayern/screenshot watson

"Kommt ins Nachdenken": Bayern-Coach Julian Nagelsmann mit klarer Meinung zur Russland-Krise

25.02.2022, 13:2425.02.2022, 13:25

Nachdem sich bereits Donnerstag zahlreiche Sport-Stars und Bundesliga-Trainer zur Invasion der Ukraine durch Russland geäußert haben, kritisierte nun auch Bayern-Coach Julian Nagelsmann das Vorgehen von Russlands Präsident Wladimir Putin scharf.

"Es ist natürlich schwer, an den Alltag zu denken. Ich bin schockiert und ein Stück ängstlich", sagte er sichtlich emotional auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitag. Die Lage lasse ihn "bestürzt" zurück.

Daher sei es nicht leicht, aktuell über Fußball zu sprechen. "Man kommt viel ins Nachdenken und überlegt, welche Konsequenzen es haben wird – vor allem für die Menschen in der Ukraine."

Der 34-Jährige erinnerte sich auch an das Champions-League-Spiel der Bayern in Kiew im vergangenen November zurück: "Dass das in einem Land passiert, wo wir vor kurzer Zeit noch über den Platz gejoggt sind und uns die schöne Stadt angeschaut haben."

Er bewertet die Lage aktuell "mehr als dramatisch und mehr als erschreckend".

Zudem zitierte er einen Spruch, den er am Donnerstag gelesen hatte. "Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg" und fügte hinzu: "So sollte es nicht weitergehen."

Der Bayern-Coach lobte auch die Entscheidung, das Finale der Champions League von St. Petersburg nach Paris zu verlegen. "Ich finde es gut, dass die Uefa schnell und richtig entschieden hat."

(lgr)

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