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Mats Hummels war nach der Niederlage gegen Inter Mailand ziemlich selbstkritisch. Bild: imago images / Laci Perenyi

Hummels mischt sich in Twitter-Diskussion ein – und gibt Fehler beim Gegentor zu

Für Mats Hummels fing der Abend in der Champions League erfreulich an: Der Rückkehrer des FC Bayern führte den BVB erstmals seit dem Pokalfinale 2016 als Kapitän aufs Feld. Das war vor 1250 Tagen. Doch dann wurde es für Hummels ein Königsklassen-Abend zum Vergessen: Der BVB verlor mit 0:2 gegen Inter Mailand und der Dortmunder Abwehrchef sah in der Schlussphase nicht immer gut aus. Aber der 30-Jährige offenbarte nach der Partie echte Größe.

Hummels kam eigentlich gut ins Spiel: Der gefürchtete Stürmerstar von Inter Mailand, Romelu Lukaku, hatte keine Schnitte – auch weil der Dortmunder ihn so gut im Griff hatte. Dennoch fing sich der BVB einen Treffer. Hummels sagte nach dem Spiel dazu: "Wir haben selbst nicht so viel Druck nach vorne entwickelt, andererseits haben wir so gut wie nichts zugelassen. Inter hatte eine Torchance in der ersten Halbzeit, da machen sie das Tor draus."

In der Schlussphase sah der Dortmunder Kapitän dann zweimal schlecht aus: In der 80. Spielminute sorgte Hummels mit einem Foul für einen Strafstoß, den sein Keeper Roman Bürki glücklicherweise glänzend parierte. In der 89. Spielminute konterte Inter dann jedoch den BVB nach einem Ballverlust aus: Marcelo Brozovic steckte durch zu Antonio Candreva, der frei vor Bürki cool für das 2:0 und die die Entscheidung sorgte. Beim Pass an der Mittellinie standen die BVB-Innenverteidiger Hummels und Julian Weigl aber nicht auf einer Linie. Das sorgte für Diskussionen auf Twitter unter einige Experten.

Twitter-Diskussion über zweiten Gegentreffer

Sie rätselten, wer denn nun Schuld am Gegentreffer habe: Hummels, der herausrückt und auf den ballführenden Spieler geht, oder Weigl, der sich fallen lässt und in dem Fall das Abseits aufhebt.

Ex-Profi und DAZN-Experte Ralph Gunesch erklärte unter dem Post etwa, dass eine Abseitsfalle in dem Fall ganz gut sei: "In solche einer Situation, wenn vorher nicht alles optimal läuft, kannst du es so spielen. Da die Stürmer ja im hohen Tempo unterwegs sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie ins Abseits laufen." Er erklärte aber auch: "Wenn aber keine Absprache herrscht, klappt es halt gar nicht."

Der bekannte Taktikblogger Tobias Escher fasste die Diskussion anschließend zusammen: "Hauptproblem ist ja, dass beide nicht das Gleiche tun, sondern genau die gegenteilige Idee haben (Weigl Fallenlassen, Hummels Rausrücken). Bin aber in der Szene prinzipiell bei Weigl."

Hummels steigt in Diskussion ein

Eigentlich versanden solche Diskussionen dann immer – und selten gibt es eine klare Antwort. Diesmal meldete sich aber einer der Protagonisten höchstpersönlich. Mats Hummels teilte den Tweet vom Taktikblogger Escher und schrieb dazu: "Wenn hier auf Twitter schon mal fachlich diskutiert wird, dann steige ich da mal mit ein", erklärte der BVB-Star am Donnerstagvormittag und nahm anschließend die Schuld auf sich: "In der Situation sollte man sich eher fallen als Innenverteidiger, ich bin durch den späten Zeitpunkt und den Rückstand ins Risiko gegangen, und es war dann die falsche Entscheidung."

So schön und informativ kann Social Media also auch sein. Und vor Hummels kann man nur den Hut ziehen, denn so viel Offenheit und Selbstkritik sieht man selten. Vor allem gerade, wo der BVB eigentlich ständig in der Kritik zu stehen scheint. Für seinen Tweet gab es von Fans, Kommentatoren und Experten viele Respektsbekundungen. Am Samstag will Hummels es dann im Revierderby gegen den FC Schalke besser machen.

(bn)

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