Bayern-Profi Thomas Müller kritisiert die Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert, nach einem vermeintlichen Foul weiterspielen zu lassen.
Bayern-Profi Thomas Müller kritisiert die Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert, nach einem vermeintlichen Foul weiterspielen zu lassen.Bild: www.imago-images.de / Markus Fischer

Nach Bayern-Pleite: Müller wettert gegen Schiedsrichter – "wo kommen wir da hin"

22.11.2021, 07:19

Diesen Tag dürften die Bayern schnell aus ihrer Erinnerung streichen wollen: zuerst die Nachricht über eine erneute Quarantäne von Mittelfeld-Spieler Joshua Kimmich, dann die 1:2 Niederlage in der Bundesliga gegen den FC Augsburg am Abend. Nach dem Spiel zeigten sich die Münchner dementsprechend auch bedient – vor allem Thomas Müller hatte Redebedarf.

Am Sonntag folgt dann auch noch eine weitere schlechte Nachricht für die Bayern: Nachdem Joshua Kimmich bereits zum zweiten Mal in Quarantäne muss, weil er Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatte, befinden sich nun weitere vier Bayern-Stars in Quarantäne.

Trotz der spielerischen Überlegenheit der Bayern gegen ihre süddeutschen Nachbarn und einem Treffer von Robert Lewandowski gegen den FC Augsburg reichte es am Ende nicht für einen Sieg. Der FC Bayern musste sich am Freitagabend gegen die Fuggerstädter in einem 1:2 geschlagen geben.

Müller kritisiert Schiri-Entscheidung nach Foul an Gnarby

Besonders eine Szene im Spiel stieß Müller sauer auf. Diese überschattete zu allem Überfluss auch noch seinen 600. Pflichtspiel-Einsatz bei den Bayern, womit der Stürmer ganz nebenbei noch einen neuen Rekord in der Fußball-Bundesliga aufstellte.

Thomas Müller ärgert sich auch auf Instagram über die verpasste Chance.
Thomas Müller ärgert sich auch auf Instagram über die verpasste Chance.bild: screenshot instagram @esmuellert

Müller kritisierte beim Sportsender Dazn nach dem Spiel, angesprochen auf die Frage nach der Entstehung des 1:0 der Augsburger, das Schiedsrichterteam um Daniel Siebert. Dieser hätte ein vermeintliches Foul an Bayern-Stürmer Serge Gnarby nach Beendigung der Vorteilsituation nicht abgepfiffen und stattdessen weiterspielen lassen.

Müller wütet nach Bayern-Pleite: "Wo kommen wir denn da hin"

Diese Entscheidung kann Müller nicht nachvollziehen, denn nach der Aktion eroberte der FC Augsburg den Ball und schoss den entscheidenden Führungstreffer. Bei Dazn sagte der Bayern-Profi: "Wir haben das mit dem Schiedsrichter im Spiel besprochen, der dann meinte, es sei Vorteil gewesen."

Weiter schimpft der 32-Jährige: "Aber das ist ja kein Vorteil, wenn der Serge da noch versucht, weiterzumachen. Dann sagt der Schiedsrichter: 'Ja, dann muss er sich fallen lassen', aber wo kommen wir denn da hin." "Man sieht ganz klar, dass er ins Straucheln kommt. Natürlich versucht er es dann noch", verteidigt Müller seine Meinung.

Bayern bekommt Zuspruch auf Social Media von seinen Fans

Auf Instagram erhalten die Bayern von ihren Fans Zuspruch. So muntert ein User die Mannschaft mit den Worten "Kopf hoch Jungs!" auf. Ein anderer Nutzer schreibt: "Ihr habt gut gespielt! Am Dienstag holt ihr euch dann wieder einen Sieg!"

(lc)

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