Bayern Münchens Sportvostand Hasan Salihamidžić
Bayern Münchens Sportvostand Hasan Salihamidžić Bild: www.imago-images.de / kolbert-press/Christian Kolbert

"Keine Fußballdiskussion mehr": Das denkt Bayern-Boss Salihamidžić über 2G für Fußball-Profis

20.11.2021, 10:01

Joshua Kimmich, Josip Stanisic und Niklas Süle - gleich drei Spieler des FC Bayern München verpassten das Spiel am Freitagabend beim FC Augsburg aufgrund von Corona.

"Es kommt immer wieder was dazwischen. Aber wir müssen mit der Situation auskommen und das Beste daraus machen", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidžić vor dem Spiel am Freitagabend bei Dazn.

Doch eines unterscheidet die drei Bayern-Stars grundlegend. Süle und Stanisic sind doppelt geimpft und könnten spätestens am Dienstag in der Champions-League-Partie bei Dynamo Kiew wieder zur Verfügung stehen.

Ganz anders bei Joshua Kimmich, der weiterhin ungeimpft ist und nach einer zehntägigen Quarantäne durch den Kontakt zu Süle erst vor kurzem zum Team zurückkehren durfte. Nun hatte der DFB-Star in seinem privaten Umfeld Kontakt mit einer positiv getesteten Person und muss erneut für sieben Tage in häusliche Isolation.

Sportchef Salihamidžić machte aber jedoch erneut deutlich, dass es keine Impfpflicht in Deutschland gäbe, die Haltung des FC Bayern und von ihm aber bekannt sei. "Meine Meinung und die Meinung des Klubs ist, dass der einzige Weg aus der Pandemie ist, sich impfen zu lassen", machte der 44-Jährige erneut deutlich.

FC Bayern würde 2G akzeptieren

Auch zum Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, eine Impfpflicht für Fußballer einzuführen, äußerte sich der Bayern-Boss.

"Das werden die Politiker entscheiden und wir werden akzeptieren und so machen, wie die das entscheiden", erklärte er. Widerspruch würde es vom FC Bayern nicht geben: "Ich glaube, dass wir alle die Gesetze akzeptieren müssen. Ich glaube, jetzt ist das schon keine Fußballdiskussion mehr. Und die Haltung des Klubs ist bekannt."

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Schon vor der Verleihung des Ballon d'Or an Lionel Messi, schlug die Veranstaltung hohe Wellen. Pascal Ferré, der Chef von "France Football", der Zeitschrift, die das Event initiiert, organisiert und leitet, äußerte sich zu Cristiano Ronaldo.

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