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FC Bayern: Thomas Müller äußert sich erstmals zu Kovac-Aussagen: "Nicht glücklich"

05.10.2019, 1. Bundesliga, 7. Spieltag FC Bayern vs TSG Hoffenheim, Allianz Arena Muenchen, im Bild: Thomas Mueller FCB 05 10 2019, 1 Bundesliga, 7 Matchday FC Bayern vs TSG Hoffenheim, Allianz Arena  ...
Thomas Müller äußert sich erstmals zu den Aussagen von Bayern-Trainer Niko Kovac. Bild: www.imago-images.de
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Thomas Müller äußert sich erstmals zu Kovac-Aussagen: "Muss mir meine Gedanken machen"

09.10.2019, 15:1209.10.2019, 15:12

Bank-Platz, Frust nach Abpfiff und harte Worte von Trainer Niko Kovac: Thomas Müller hat es beim FC Bayern derzeit nicht einfach. Nun äußerte sich der degradierte Offensivspieler erstmals zu den Aussagen von Niko Kovac.

Zuvor hatte Müller am Samstag gegen Hoffenheim zum fünften Mal in Folge nur auf der Bank gesessen. Erst in der 60. Spielminute bei 0:1-Rückstand schickte Bayern-Trainer Niko Kovac den Offensivspieler auf den Platz. Zwar bereitete Müller den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Robert Lewandowski vor, doch trotzdem verschwand der 30-Jährige keine 20 Minuten nach Abpfiff aus dem Stadion und teilte der wartenden Presse nur mit: "Nothing to say, wie die Engländer sagen."

Vor dem Spiel hatte Niko Kovac mit einem Nebensatz indirekt verraten, in welcher Rolle er den ehemaligen Heilsbringer Müller sieht: "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen", sagte der Bayern-Trainer zu Sky. Heißt: An Gnabry, Coutinho, Coman und natürlich Goalgetter Lewandowski gibt es für Notlösung Mülller kein Vorbeikommen.

Jetzt sagt Müller im Interview mit dem "Kicker": "Als ich nach dem Spiel mit der Aussage konfrontiert wurde, war ich natürlich überrascht", so der Offensivspieler, den die Worte des Trainers jedoch nicht verärgert haben. "Ich bin bei so etwas nicht so empfindlich. Es gab mit dem Trainer bereits ein Vieraugengespräch. Damit ist die Geschichte für mich ausgeräumt."

Müller machte jedoch klar, dass er mit seiner Situation auf der Ersatzbank "absolut" nicht zufreiden sei. "Ich bin gerade erst 30 Jahre alt geworden, topfit und hungrig auf Erfolge – mit dem Verein, aber auch persönlich", so Müller. "Ich bin fest davon überzeugt, dass ich dem Team mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz weiterhelfen kann." Die Konkurrenzsituation zu Neuzugang Coutinho sehe er nicht als Problem, doch so wie gerade könne es nicht weitergehen: "In den vergangenen fünf Spielen war allerdings ein Trend zu erkennen, der mich nicht glücklich macht", so Müller, der auch klar machte: "Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir meine Gedanken machen."

Über seine Zukunft wolllte Müller nicht sagen, nachdem die "Sport Bild" am Mittwoch berichtet hatte, dass der 30-Jährige vom FC Bayern nun eine Transfer-Freigabe im Winter wolle: "Die Medien haben in den letzten Tagen wild spekuliert. Daran werde ich mich nicht beteiligen." Er wolle sich auf das Sportliche konzentrieren. Und weiter: "Mehr gibt's von meiner Seite dazu nicht zu sagen."

(bn)

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