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Borussia Dortmund ist Markenmeister, Zweitligaspitzenreiter Arminia Bielefeld gehört ebenfalls zur Top Ten der beliebtesten deutschen Fußballvereine. bild: imago images/Laci Perenyi/Panthermedia/team2/statista/watson montage

BVB ist beliebtester Klub in Deutschland – drei Zweitligisten in der Top Ten

Die Technische Universität Braunschweig untersucht seit dem Jahr 2012 mittels einer Studie, welche Fußballklubs der ersten und zweiten Bundesliga bei den deutschen Fans am beliebtesten sind.

Die Studie hat in der Fußballwelt Gewicht. "Viele Vereine und Sponsoren nutzen die jährlich erscheinende Auswertung, um sich über die Markenwahrnehmung der Vereine zu informieren", schreibt Herausgeber David M. Woisetschläger im Vorwort der Studie.

In diesem Jahr hat die TU Braunschweig für ihre repräsentative Fußballstudie mehr als 4000 Erwachsene zwischen 18 und 69 Jahren in Deutschland befragt, wie sie die 36 Erst- und Zweitligaklubs in Sachen Bekanntheit, Markeneinstellung und Markenstärke einschätzen.

Das sind die zehn beliebtesten Klubs in Deutschland

Aus diesen drei Faktoren ergibt sich ein sogenannter Markenindex. Anhand dieses Index hat die TU Braunschweig ein Vereinsmarkenranking erstellt.

Dabei fällt auf: In der Top 10 tauchen Bundesliga-Topklubs wie Bayern München oder Schalke 04 nicht auf. Dafür befinden sich darin mit dem FC St. Pauli, VfL Bochum und Arminia Bielefeld drei aktuelle Zweitligisten.

Die Top Ten im Überblick:

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Was Bekanntheit und Markenstärke bedeuten, kann man sich ungefähr denken. Markeneinstellung beschreibt die Gesamtwahrnehmung einer Marke einschließlich der Vorstellungen, die man zu ihr hat. quelle: statista

Borussia Dortmund sicherte sich wie in den vergangenen Jahren erneut die "Markenmeisterschaft" mit einem Markenindex von 61,2 Punkten. Vizemeister im Vereinsmarkenranking 2019 ist Borussia Mönchengladbach (52,06).

Der größte Aufsteiger des Rankings in diesem Jahr, mit einem Zuwachs von 5,72 Punkten auf insgesamt 39,99 Punkte, ist RB Leipzig, das im Beliebtheitsranking auf Platz 21 steht.

Bayern nur auf Platz elf – St. Pauli ist "Paradebeispiel für erfolgreiches Markenmanagement"

Zweitligist FC St. Pauli (51,24) steht auf dem dritten Rang. Der Klub stellt laut der Studie "ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches und konsistentes Markenmanagement sowie eine starke, unverwechselbare Vereinsmarke dar". Deren positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sei dabei losgelöst vom sportlichen Erfolg. Die Mannschaft dümpelt schon länger in der 2. Bundesliga herum, dennoch war das Stadion in der vergangenen Saison zu 99,9 Prozent ausgelastet.

Die Kiezkicker aus Hamburg landen auch in einem weiteren Ranking der Studie ziemlich weit oben: In der Sympathietabelle steht St. Pauli auf Platz zwei, hinter dem SC Freiburg und vor Borussia Dortmund. Der FC Bayern München, im Beliebtheitsranking nach Markenindex auf Platz elf, rangiert hier auf dem letzten Platz hinter Hertha BSC, Schalke 04 und Dynamo Dresden. Nur rund 29 Prozent aller Befragten gaben an, dass der FCB "sehr sympathisch ist".

Die Spitzenposition nehmen die Bayern dafür in der Rangliste "... ist sehr gut" ein – vor Dortmund, Leipzig und Frankfurt. Ebenfalls auf dem ersten Platz steht der Rekordmeister in der Bekanntheitstabelle. 100 Prozent der Befragten gaben an, Bayern München zu kennen. Absolute Bekanntheit erreichten sonst nur Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln.

Die Fußballstudie 2019 und die Studien der Vorjahre ab 2012 sind unter www.fussballstudie.de ganzjährig abrufbar.

(as)

Ok, und jetzt eine völlig willkürliche Slideshow, die nichts mit dem Thema zu tun hat – aber die Bilder sind nice:

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