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Aug 4, 2019; Washington, DC, Washington, DC, USA; Philadelphia Union midfielder Alejandro Bedoya (11) celebrates after scoring a goal against the D.C. United during the first half at Audi Field. Mandatory Credit: Scott Taetsch-USA TODAY Sports

Philadelphia-Union-Kapitän Alejandro Bedoya nutzte sein Tor für eine politische Botschaft. Bild: reuters / Scott Taetsch

Nach Massaker: US-Fußballer setzt mit Torjubel Zeichen gegen Waffengewalt

Der ehemalige US-amerikanische Fußball-Nationalspieler Alejandro Bedoya hat während eines Ligaspiels mit einem politischen Statement für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach den jüngsten Gewalttaten in Ohio und Texas bezog der 32-Jährige Stellung.

Im Spiel der nordamerikanischen Profiliga MLS zwischen Bedoyas Philadelphia Union und D.C. United (5:1) griff sich der Mittelfeldspieler nach seinem Führungstreffer ein Mikrofon am Spielfeldrand und rief:

"Hey Kongress, macht jetzt etwas. Stoppt die Waffengewalt. Los geht's!"

Anlass waren die Massaker, bei denen am Wochenende 29 Menschen ums Leben gekommen waren. Das Statement war während der Live-Übertragung des Senders Fox Sports zu hören.

Bereits zuvor hatte Bedoya die Politik via Twitter zum Handeln aufgefordert. "Gedenken und Gebete sind Schwachsinn. Worte ohne Taten sind wertlos", schrieb er und warnte vor einem Verfall der amerikanischen Gesellschaft. Weltmeisterin Megan Rapinoe, die zuletzt US-Präsident Donald Trump scharf angegriffen hatte, reagierte auf Twitter mit einem "Wow" und mehreren Applaus-Emojis.

(bn/sid)

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