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David Alaba (vorne) wird nicht mehr viele Partien im Trikot des FC Bayern absolvieren. Bild: www.imago-images.de / Alexander Keppler

Noch keine Einigung mit Real Madrid – und diesen Klubs hat Alaba bereits abgesagt

David Alaba wird den FC Bayern im Sommer nach 13 Jahren verlassen. Die Spekulationen über seinen neuen Klub laufen seit einigen Monaten, immer wieder ist von einer Einigung mit den verschiedensten Klubs zu lesen. Paris Saint-Germain, Real Madrid, FC Barcelona, Chelsea und Manchester City zählten zu den heißesten Kandidaten. Entgegen anderslautenden Berichten der spanischen Tageszeitung "ABC" hat sich Alaba laut "Sky" noch nicht mit Real Madrid geeinigt. Er soll sich aber zumindest auf ein Land festgelegt haben und es gibt wohl auch eine Deadline.

Nach Sky-Informationen hat der Österreicher zudem zwei finanziell lukrative Angebote abgelehnt. So wird es den 28-Jährigen nicht zum kommenden Champions-League-Gegner der Münchner verschlagen. "Er wird nicht zu Paris Saint-Germain gehen. Er hat ein sehr lukratives Angebot abgelehnt", sagt Sky-Transferexperte Max Bielefeld bei "Transfer Update - die Show".

Tuchel wollte Alaba aufgrund einer ganz besonderen Stärke

"Wenn es ihm wirklich nur um die reine Kohle gegangen wäre, dann hätte er dieses Angebot von PSG wirklich blind annehmen können und wäre für den Rest seines Lebens gut versorgt gewesen", hieß es weiter. In der Vergangenheit kamen immer wieder Gerüchte auf, dass es Alaba lediglich um den finanziellen Aspekt gehen würde.

Bereits als Jugendspieler hatte Alaba erklärt, dass die Premier League sein großes Ziel sei. Vor einigen Wochen sagte er seinem Ex-Coach Pep Guardiola und Manchester City aber ab – somit blieb als einzig zahlungskräftiger Verein nur noch der FC Chelsea.

Mit Coach Thomas Tuchel habe es sogar Gespräche gegeben, denn Alaba steht bei ihm aus mehreren Gründen sehr hoch im Kurs. "Weil er natürlich Weltklasse-Format hat und weil er einen linken Fuß hat", erklärt Experte Bielefeld in der Show. Denn die Londoner haben zwar zahlreiche Top-Innenverteidiger, doch keiner von ihnen ist Linksfuß. Aber Alaba hat seine Meinung mittlerweile geändert und möchte nicht mehr in der Premier League spielen.

Am Montag berichtete die spanische Tageszeitung "ABC" dann von einer Einigung zwischen Real Madrid und Alaba, der für seine Unterschrift ein Handgeld von 20 Millionen Euro erhalten soll. Diese Meldung dementierte der Sky-Transferexperte aber. Laut seinen Informationen stehen die Chancen zwischen Real Madrid und Barcelona 50:50. Klar sei lediglich, dass Alaba nach Spanien wechseln möchte.

Wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, will Alaba seine Entscheidung in spätestens zwei Monaten, also noch vor Beginn der Europameisterschaft bekannt geben.

(lgr)

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