Profi-Schiedsrichter Felix Brych unterstützt mit seinen Kollegen die Unparteiischen im Amateur-Bereich.
Profi-Schiedsrichter Felix Brych unterstützt mit seinen Kollegen die Unparteiischen im Amateur-Bereich.
Bild: imago images / Laci Perenyi

Spitzen-Schiedsrichter stellen sich in Video gegen Gewalt im Amateurfußball

02.11.2019, 14:30

Der DFB setzt ein Zeichen gegen Gewalt gegen Schiedsrichter. Dafür meldet sich die Elite der deutschen Fußball-Schiedsrichter in einem Video zu Wort, in dem die Unparteiischen zu mehr Respekt aufriefen.

"Wir Schiris stehen zusammen. Egal, in welcher Klasse", heißt es in dem Zwei-Minuten-Video, das auf der Webseite des Verbandes und in sozialen Netzwerken hochgeladen wurde. Mehr als 30 Spitzenreferees und deren Assistenten sprachen Botschaften dafür ein: "Gewalt gehört ins Abseits. Egal, ob passiv oder aktiv. Zeigt Gewalt die Rote Karte! Ohne Schiedsrichter rollt der Ball nirgendwo." Das Motto der Kampagne ist: "Wir stellen Gewalt ins Abseits".

Am vergangenen Wochenende war der Schiedsrichter Nils C. im Spiel der hessischen Kreisliga C zwischen dem FSV Münster und TV Semd von einem FSV-Spieler per Faustschlag niedergestreckt und bewusstlos geschlagen worden. Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich betroffen gezeigt.

"Die zahlreichen Gewalttaten, Respektlosigkeiten und Übergriffe gegen Schiedsrichter auf den Amateurplätzen schockieren auch uns, wir sind bestürzt, fassungslos und betroffen", hieß es in einem Brief an die Schiedsrichter, der von DFB-Präsident Fritz Keller, den Vize-Präsidenten Rainer Koch und Ronny Zimmermann sowie Generalsekretär Friedrich Curtius unterschrieben war. "Jeder Vorfall ist einer zu viel, jede Form von Gewalt ist nicht akzeptabel."

(bn/sid)

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