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Die Anzahl an WM-Spielen könnte in vier Jahren erheblich mehr werden.Bild: www.imago-images.de / imago images

WM 2026: Fifa plant wohl revolutionäre Änderung für nächstes Turnier

05.12.2022, 18:39

Aktuell ist die umstrittene Fußball-WM in Katar in vollem Gange. Doch es gibt schon erste Diskussionen über die Endrunde der kommenden WM im Jahr 2026.

Zwar sind die Gastgeber mit den USA, Kanada und Mexiko bisher deutlich weniger umstritten, dafür sorgt die Fifa mit ganz neuen Plänen für Aufregung.

Denn das Turnier in Nordamerika wird die erste WM sein, an der zum ersten Mal 48 statt 32 Teams teilnehmen werden. Und dafür hat der Weltverband plötzlich neue Turniermodi im Kopf, die für reichlich Unverständnis sorgen.

WM 2026: Fifa-Boss Infantino will Dreier-Gruppen

Eigentlich sah der Plan des Weltverbandes um Präsident Gianni Infantino vor, dass das Turnier nicht gewohnt in Vierergruppen gespielt wird, sondern in 16 Dreiergruppen.

Laut dem englischen "Guardian" gibt es nun aber wieder ganz neue Pläne. Denn wenn am letzten Spieltag nur zwei Teams gegeneinander spielen und eine Mannschaft spielfrei hat, würde die Spannung massiv leiden.

Fifa-Boss Gianni Infantino ist starker Befürworter der WM in Katar.
Fifa-Boss Gianni Infantino ist starker Befürworter der WM in Katar. Bild: AP / Noah K. Murray

Aktuell ist es noch so, dass alle vier Teams am letzten Spieltag zeitgleich gegeneinander spielen, um Absprachen zu verhindern. Und wie spannend das werden kann, zeigte nicht zuletzt die aktuelle WM.

Allein in der deutschen Gruppe war es zeitweise so dramatisch, dass nicht nur die DFB-Elf ausgeschieden wäre, sondern auch Spanien. Insgesamt ging es in zahlreichen Gruppen bis zum Abpfiff extrem eng und spannend zu. Mit dem neuen Modus würde es das nicht mehr geben. Zudem könnte es dann erst recht Absprachen geben.

WM 2026: Zwei einzelne Turniere führen zum WM-Titel

Eine konkrete Entscheidung wird erst im kommenden Jahr erwartet. Doch es gibt auch noch zwei weitere Optionen, die die Fifa wohl ernsthaft in Erwägung zieht.

Es würde bei Vierergruppen bleiben und die beiden Gruppenbesten, sowie die acht besten Drittplatzierten würden in die K.o.-Runde einziehen.

Die zweite Option würde einer Revolution im Fußball gleichkommen. Denn es würde zeitgleich einfach zwei Turniere mit jeweils 24 Teams geben. Die jeweiligen Sieger würden dann den Weltmeister unter sich ausspielen.

Beide Varianten würden dafür sorgen, dass es insgesamt 40 Spiele mehr gibt. In Sachen Sponsoren und TV-Vermarktung dürften die Einnahmen der Fifa dadurch noch weiter steigen.

Anhand der Vielzahl an Spielen könnte, die WM aber nicht mehr innerhalb eines Monats gespielt werden. Dadurch würden die Belastungen für die Spieler immer weiter steigen und die Pausen nach den Wettbewerben noch kürzer.

Schon jetzt gibt es von Spielern und Trainern immer wieder heftige Kritik am engen Spielplan.

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