Erling Haaland könnte im Sommer 2022 dank einer Ausstiegsklausel Borussia Dortmund verlassen.
Erling Haaland könnte im Sommer 2022 dank einer Ausstiegsklausel Borussia Dortmund verlassen.Bild: www.imago-images.de / Sebastian Räppold/Matthias Koch

BVB mit Ansage an Top-Stürmer Haaland: Entscheidung "nicht mehr ewig" hinausziehen

06.01.2022, 11:41

Seit nun genau zwei Jahren spielt Erling Haaland für Borussia Dortmund. Mit 76 Treffern in 75 Partien weist er eine unglaublich starke Trefferquote auf, hinzu kommen noch 20 Vorlagen. Der Norweger ist einer der großen Leistungsträger des BVB.

Doch die wichtigste Frage, die sich Fans immer wieder stellen lautet: Wie lange trifft der 21-Jährige noch für die Borussia? Immer wieder gibt es Gerüchte vom Interesse von Real Madrid, Barcelona, Paris St. Germain oder Manchester City. Denn Haaland hat in seinem Vertrag (bis 2024) eine Ausstiegsklausel, die im Sommer greift und nach der er für 75 bis 90 Millionen Euro Dortmund verlassen kann.

Kehl sieht Gründe, die für BVB-Verbleib sprechen

Trotz allem hoffen die Dortmunder Verantwortlichen, Haaland noch ein Jahr halten zu können. Demnach wäre der BVB wohl bereit, das Gehalt von Haaland zu erhöhen. Im Gegenzug solle die Ausstiegsklausel um ein Jahr auf den Sommer 2023 verschoben werden.

Nun äußerte sich Sebastian Kehl, der Lizenzspielerchef der Dortmunder zur Situation rund um Haaland. "Es gibt sicherlich noch ein paar Gründe, warum Erling auch bei Borussia Dortmund sehr, sehr gut aufgehoben ist und warum wir als Klub für ihn weiterhin eine sehr, sehr gute Option sein können."

Zuletzt hatte die spanische Zeitung "Marca" berichtet, dass Haaland bis zum 31. Januar eine Entscheidung über seine Zukunft treffen müsse. Dieses Datum nannte Kehl nun nicht, sprach aber davon, sich "in den nächsten Wochen" mit Haaland und dessen Beratern zusammenzusetzen. "Natürlich wäre es gut, wenn man eine Entscheidung nicht mehr ewig hinauszieht, weil das in allen Bereichen eine Konsequenz erfordert. Aber so weit sind wir im Moment noch nicht und freuen uns, dass er da ist. Er ist hochmotiviert, mit uns die Ziele zu erreichen."

Abgesehen von der Haaland-Thematik sieht Kehl in der aktuellen Wintertransferphase keine Notwendigkeit, neue Spieler nach Dortmund zu holen, um den Bayern im Meisterschaftsrennen gefährlich zu werden. "Das Transferfenster ist noch ein bisschen auf und wir werden uns heute noch nicht festlegen. Aber es ist nicht so, dass wir im Moment mit aller Macht versuchen, Transfers umzusetzen."

Ein Grund dafür könnte auch sein, dass verletzte Spieler wie Youssoufa Moukoko, Giovanni Reyna oder Raphaël Guerreiro nach überstandenen Verletzungen wieder zurückkehren und der Kader dadurch breiter werde.

"Wenn die Jungs alle zurückkommen, werden wir unsere Qualität noch steigern. Ich glaube fest daran, dass wir aufgrund der Verletztensituation noch gar nicht die Möglichkeit hatten zu zeigen, was dieser Kader in sich trägt", so Kehl.

(stu)

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