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bild: imago (montage:watson)

Warum Wikipedia Dembélé zum Trainer eines englischen Amateurclubs macht

Kennt ihr den Winchester City FC? Nein? Nicht schlimm. Wir bis zu dieser WM auch nicht. Doch laut Wikipedia ist der französische Nationalspieler Ousmane Dembélé der Manager des unterklassigen Vereins aus England. Hat der Profi des FC Barcelona noch einen Zweit-Job auf der Insel? Jein. 

"Ich habe einen Verein in Winchester gegründet, den Winchester FC", sagte Dembélé in einem Video, das seit zwei Wochen auf Twitter kursiert. Darin sitzt er mit Laptop im Flieger der französischen Nationalmannschaft und zockt das Kult-Spiel "Football Manager". "Ich werde uns in die Premier League bringen", behauptete der ehemalige Profi von Borussia Dortmund. "Das ist mein neues Projekt, es wird eine südamerikanische Atmosphäre im Stadion geben."

Das ist aber längst nicht alles. Dembouz zockt noch immer. Vor einigen Tagen postete der offizielle Twitter-Account der französischen Nationalmannschaft ein Video, in dem Dembélé einen neuen Status-Bericht abgibt:

"Winchester. Dritte Liga. Ich werde aufsteigen. Schau dir die Tabelle an!", sagt er überzeugt.

Wie hat Dembouz den Club nur kurz vor den Aufstieg in die zweite Liga gebracht? Teamkollegen Antoine Griezmann hat da so seine eigene Theorie: Dembélé führt sich wie ein neureicher Mäzen auf, um seinen Klub möglichst schnell in die Premier League zu führen. "Er trickst herum. Er hat 40 Millionen in der dritten Liga", so Griezmann über RB Dembé.

Dann meldet sich der echte FC Winchester

Der von Dembélé gegründete Club Winchester FC rief gleich einen echten Club auf den Plan: den Winchester City FC, der in der unterklassigen Southern League Division One West spielt. Der Verein versuchte den neuen Ruhm natürlich gleich auszunutzen.

Um Merch zu verkaufen...

Und Wikipedia? Denen ist egal, welchen Verein Dembélé in die Premier League führen will. Wenn man den FC Winchester googelt, wird in der Kurzansicht der neue Manager Dembélé angezeigt. Dahinter stecken wahrscheinlich einige Fans.

So sieht das aus:

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Bild: screenshot: google.com

Der echte Club aus Winchester wünschte Dembélé übrigens am Finaltag schon mal viel Glück über Twitter. Ob er aber auf dem Platz steht, ist fraglich: Dembélé stand diese WM erst 165 Minuten auf dem Platz und durfte im Halbfinale gegen Belgien gar nicht ran...

So grandios sieht die WM in Pixel-Optik aus

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